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"Death Stranding" in echt ist echt absurd

Ein einsamer Bote schleppt zentnerweise Pakete durch hübsche Landschaften – das ist "Death Stranding". Was passiert, wenn man das Spiel von Hideo Kojima in echt nachstellt, hat der YouTube-Kanal Mega64 ausprobiert und fantastische Comedy erschaffen.

Kurzatmig wuchtet sich Darsteller Rocco Botte als Sam Porter Bridges durch unwegsames Gelände. Touristen und Jogger staunen. Kein Wunder: Wann muss man schon mal einem stämmigen Kurier mit mehreren Metallkoffern auf dem Rücken und einem Fötus im Tank vor dem Bauch aufhelfen?

Sam Porter Bridges liefert – jetzt auch in der Realität

Der Comedy-Kanal Mega64 ist bekannt für seine witzigen Kreuzungen zwischen Videospielen und der echten Welt. "Death Stranding" war wohl gefundenes Fressen für die Sketch-Profis: Hideo Kojimas neues Spiel jongliert derart bedeutungsschwanger mit absurden Ideen, dass es einfach lustig werden muss, wenn man es aus der Postapokalypse in den normalen Alltag überführt.

Spaß mit Kojimas Schrullen

Mega64 nehmen nicht nur das Kurier-Gameplay auf die Schippe, bei dem die größte Gefahr plötzliches Stolpern und Umfallen ist. Auch Hideo Kojimas Vorliebe für behämmerte Charakter-Namen, sülzige Musikeinblendungen und überbordendes Pathos zitiert das Video ausführlich.

Selbst das von Kojima so geliebte Durchbrechen der vierten Wand steckt in dem Clip – wenn auch vielleicht nicht ganz absichtlich. Als Sam einen Haufen Gepäck in einem Fast-Food-Restaurant abliefert, quittiert die Mitarbeiterin am Tresen die Lieferung genervt mit: "Das ist aus einem Videospiel."

Selbstreferenzieller könnte es sich Kojima auch nicht ausdenken.

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