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Der Acer Predator Orion 9000 ist so schnell, dass er Räder hat

Mit dem Predator Orion 9000 hat Acer auf der IFA 2017 einen völlig übertriebenen Gaming-PC vorgestellt, dessen Chassis sogar mit Rädern ausgestattet ist. Losrollen soll das Power-Ungetüm im ersten Quartal 2018.

Wenn es um leistungsstarke Gaming-PCs geht, dann übertreibt es Acer bekanntlich gerne mal. Spätestens seit der IFA 2016 und der Vorstellung des Predator-21X-Laptops wissen wir, wie diese Übertreibung aussieht. In diesem Jahr setzt der Hersteller sogar noch einen drauf und hat mit dem Predator Orion 9000 einen Desktop-PC vorgestellt, der so ziemlich alles bisher bekannte in den Schatten stellt.

Ein PC-Gehäuse mit Rädern

Allein das massive Chassis des Computers wiegt 15 Kilogramm, besitzt zwei Henkel zum Tragen und sogar Räder, um den PC besser zu transportieren. Fast wie ein kleiner Reisekoffer kann das Ungetüm auf diese Weise hin und her gerollt werden. Im Inneren des massiven, aber schicken Gehäuses finden die leistungsfähigsten Komponenten Platz, die derzeit erhältlich sind. So gibt es als Prozessor den Intel Core i9 Extreme Edition mit sagenhaften 18 Rechenkernen. Auf dem Mainboard findet sich Platz für bis zu 128 GB RAM an Arbeitsspeicher und wer möchte, kann Festplatten bis zu 44 Terabyte Kapazität verbauen, womit der Rechner fast schon als Server genutzt werden könnte.

Auch bei der Grafikleistung soll das Monster punkten. Wahlweise arbeiten 2 x 2 Nvidia-GTX-Karten im SLI-Verband oder bis zu vier Grafikkarten vom Typ AMD Radeon RX Vega. Zugegeben: Kein PC-Spiel auf der Welt braucht auch nur annähernd die Leistung, die im Predator Orion 9000 schlummert, trotzdem will Acer dieses Kraftpaket für Profi-Gamer und solche, die es werden wollen, im ersten Quartal 2018 in den Handel bringen.

Der Hersteller setzt den Einführungspreis dabei zwischen 2000 und 3000 Euro an. Die oben beschriebene Top-Ausstattung dürfte allerdings deutlich teurer werden und den Heim-Bastler fordern. Denn das Acer die Orion-Modelle ab Werk tatsächlich mit vier Grafikkarten und 128 GB RAM ausliefert, ist äußerst unwahrscheinlich. Hier ist nachrüsten angesagt. Die Räder sollen jedoch an jedem Modell serienmäßig vorhanden sein.

 Die Bereifung des Predator Orion 9000 auf der Rückseite des Gehäuses. fullscreen
Die Bereifung des Predator Orion 9000 auf der Rückseite des Gehäuses. (©TURN ON 2017)

Alle Ankündigungen von der IFA 2017 findest Du auf unserer Special-Seite zur Messe. Zudem bieten wir einen Live-Ticker mit Tweets, Kurznachrichten und Co. aus Berlin.

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