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"Destiny 2": Beta-Fehler liefert Warlocks unendliche Munition

In der Beta von "Destiny 2" ist ein ziemlich schräger Fehler aufgetaucht.
In der Beta von "Destiny 2" ist ein ziemlich schräger Fehler aufgetaucht. (©Activision 2017)

Die Betaversion von "Destiny 2" ist erst seit wenigen Stunden online, und schon sind die ersten schrägen Fehler aufgetaucht – so beschafft ein cleverer Trick zum Beispiel unendlich viel Munition! Es dürfte allerdings sicher sein, dass solche Tricks zum Release beseitigt sind und nur in der Beta klappen.

In der "Destiny 2"-Beta ist der "Inverted Spire"-Strike spielbar. Dort können sich die Warlocks in die sogenannte "Vex Milk" stellen, das Blut ihrer erledigten Gegner. Dadurch wird die Heilung aktiviert und die Warlock-Fähigkeit "Risk Runner" ausgelöst, die die Munition auffüllt. Die Vex Milk macht zwar auch Schaden, der ist aber kleiner als der Heilbonus, sodass das Bad in der Flüssigkeit beliebig ausgedehnt werden kann, um die Magazine mit Munition aufzufüllen. Das berichtet das Magazin vg24/7. Es ist natürlich auch möglich, dass drei Warlocks ihren Heilbonus kombinieren.

Korrigiert Bungie den Fehler noch in der Beta?

Der "Inverted Spire"-Strike ist der einzige spielbare Strike in der Beta von "Destiny 2", die ansonsten noch eine Story-Mission und einige PVP-Karten enthält. Die Beta läuft aktuell nur für die PS4, die Testphase für die Xbox One folgt bis Donnerstag und die offene Beta beginnt Ende der Woche.

In Beta-Versionen wird vor allem die Netzwerk-Infrastruktur getestet, sodass davon auszugehen ist, dass es den Fehler zum Release der finalen Version von "Destiny 2" nicht mehr geben dürfte. Bis dahin aber kann man noch fröhlich Spaß an dem Exploit haben – es sei denn, Bungie liest mit und korrigiert den Bug schon vorher.

Spieler gegen Entwickler – neue Runde in "Destiny 2"?

"Destiny" war immer schon bekannt für den Wettstreit zwischen den Machern des Games bei Bungie und der Community. Die entdeckte regelmäßig neue Schummel-Strategien und stieß zum Beispiel den Gegner Atheon von seiner Plattform oder nutzte die unendliche Munition des Icebreaker-Gewehrs, um Bossgegner zu besiegen. In "Destiny 2" wird das kaum anders sein, und es dürfte interessant zu beobachten sein, ob Bungie diese Lücken im System schneller beheben kann als früher, als es noch weniger Plattformen zu betreuen galt.

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