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"Diablo 4": Blizzard zog eine frei bewegliche Kamera in Betracht

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Ohne die isometrische Perspektive wäre "Diablo 4" kein echtes "Diablo" – finden auch die Entwickler.

Wie in den bisherigen Teilen kommt auch in "Diablo 4" wieder die isometrische Perspektive zum Einsatz, also der Kamerawinkel von schräg oben. Im Stadium der Vorproduktion zog Blizzard aber auch eine frei bewegliche Kamera in Betracht. Letztendlich fühlte sich aber nur die isometrische Perspektive wie "Diablo" an.

Dieses Detail verriet nun Lead Artist Matt McDaid gegenüber VG247. Während der Vorproduktion haben sich die Entwickler natürlich sehr viele Gedanken darüber gemacht, welche Features in den bisherigen "Diablo"-Teilen immer gut funktioniert haben. Gleichzeitig sei für das düstere Hack-and-Slay-Rollenspiel aber auch mit Neuerungen wie einer frei beweglichen Kamera experimentiert worden.

Nur die isometrische Perspektive fühlt sich wie echtes "Diablo" an

"Wir haben uns verschiedene Optionen in der Phase der Vorproduktion angeschaut und haben absolut nichts ausgeschlossen", erzählt Matt McDaid. "Wir haben unterschiedliche Varianten für die Kamera ausprobiert, aber als wir dann zum isometrischen Blickwinkel kamen, hat er sich durch und durch nach 'Diablo' angefühlt."

Ganz starr wird die Kamera in "Diablo 4" jedoch nicht sein: "Wenn Du durch Städte ziehst und es gerade keine Kämpfe gibt, kommen wir mit der Kamera näher heran. Wenn Du hingegen gegen einen Weltboss kämpfst, zoomen wir die Kamera heraus, um mehr Spieler in der Szene unterbringen zu können."

Inspirationsquellen für Horror-Elemente

Wie McDaid ebenfalls erzählte, sei "Diablo 2" der Teil, den die Entwickler am meisten lieben. "Das dunkle Element" im zweiten Teil soll auch in "Diablo 4" wieder im Mittelpunkt stehen.

Quest-Designer Jason Roberts nannte außerdem einige Quellen, von denen sich die Entwickler Inspiration für Horror-Elemente holten. Der Cthulhu-Mythos und insbesondere die Furcht vor dem Unbekannten haben die Entwickler demnach sehr beeinflusst.

Außerdem waren die Werke des Manga-Zeichners Junji Ito eine große Inspirationsquelle. Dieser schaffe es, durch Twists auch alltägliche Dinge in Horrorelemente zu verwandeln. Ito sorgte beispielsweise mit dem Horror-Manga "Gyo" für Aufsehen, bei dem untote, mechanische Fische Japan überrennen.

Release
"Diablo 4" erscheint für PS4, Xbox One und PC. Ein Veröffentlichungstermin ist bisher nicht bekannt.
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