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"Diablo 4"-Leak: Eine alte (und böse) Bekannte kehrt zurück

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"Diablo 4" kommt, das gilt als sicher. Und so langsam setzt sich das Bild zusammen.

Wenige Tage vor der BlizzCon häufen sich die Leaks. Eigentlich wollte Hersteller Blizzard ein paar Weltneuheiten auf seiner Hausmesse verkünden, doch zahlreiche, eigentlich streng geheime Infos sind schon durchgedrungen. So kennen wir jetzt offenbar einen ersten bestätigten Charakter aus "Diablo 4".

Auch der jüngste "Diablo 4"-Leak machte zuerst auf Twitter die Runde. Dort wurde nämlich der Abdruck einer Seite aus einem neuen "Diablo"-Artbook geteilt, das am 3. November erscheinen soll – also genau zum Ende von Blizzards Hausmesse BlizzCon in Kalifornien.

Und was sieht man in diesem Artbook? Den ersten bestätigten Charakter aus "Diablo 4": Lilith, die Königin der Succubi, die Fans des Action-Rollenspiels bereits aus Teil zwei kennen.

Sind diese Leaks wirklich echt?

Das ist schon erstaunlich, denn eigentlich ist "Diablo 4" noch nicht mal offiziell angekündigt – es gilt eher als offenes Geheimnis, dass die enorm beliebte Action-Rollenspielserie ein weiteres Sequel bekommt. Und nun wissen wir sogar schon, wer darin auftauchen wird. Ist Blizzard zu lax mit seinen Sicherheitsmaßnahmen?

Könnte sein. Es ist aber auch denkbar, dass diese Leaks vom Hersteller ganz bewusst lanciert wurden, um bereits im Vorfeld der BlizzCon für genügend Aufsehen und klickstarke News zu sorgen. Quasi wie eine Art Appetithäppchen vor dem Hauptgericht, das Appetit auf mehr macht. Auch die Existenz des Spiels leakte bereits aus dem Artbook – beziehungsweise aus einer Werbeanzeige dazu.

Gute Neuigkeiten nach PR-Debakel der letzten Wochen

Klar ist auf jeden Fall, dass Blizzard ein paar gute Schlagzeilen dringend braucht und sich auf der BlizzCon, die vom 1. bis 3. November läuft, um Schönwetter bemühen wird. In den letzten Tagen und Wochen geriet der Mega-Publisher in die Kritik, weil er eSportler wegen ihrer Unterstützung der Proteste in Hongkong gesperrt hatte – und damit die strengen Zensur-Regeln in China offenbar kritiklos übernahm und anwandte.

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