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Die Daten sind eindeutig: "Mass Effect"-Fans sind schlechte Schurken

Gut oder böse? Die "Mass Effect"-Community ist sich (fast) einig.
Gut oder böse? Die "Mass Effect"-Community ist sich (fast) einig.

Im Weltraum-Rollenspiel "Mass Effect" hast Du die Wahl: Spielst Du die Hauptfigur Commander Shepard als edlen Helden? Oder als Bösewicht ohne Moral und Skrupel? Ein Entwickler hat nun enthüllt, wie sich die meisten Spieler entschieden haben.

Die "Mass Effect"-Trilogie von BioWare nutzt ein Moralsystem, das Deine Entscheidungen im Spiel auf einer Skala einordnet. Du steuerst damit, wie andere Charaktere Deine Spielfigur wahrnehmen und welche Rolle Du einnimmst. Dadurch öffnest Du neue Dialogoptionen und erlebst einen teilweise anderen Spielverlauf. Die beiden Pole, zwischen denen Du Dich dabei bewegst heißen "Vorbild" und "Abtrünniger" – und die Community des beliebten RPGs hat klare Präferenzen.

Kaum jemand wählt die dunkle Seite

Entwickler John Ebenger hat bei Twitter die prozentuale Verteilung enthüllt, mit der sich die Spieler für die eine oder andere Seite entschieden haben. Von 50/50 waren sie dabei weit entfernt: "Ungefähr 92 Prozent waren Vorbilder", so Ebenger, der die ungleiche Verteilung ein bisschen bedauert: "Wir haben auch eine Menge Arbeit in den Abtrünnigen-Zweig gesteckt."

Sind "Mass Effect"-Fans also einfach zu gute Menschen für einen bösen Spieldurchgang? Oder steckt dahinter doch eher grundlegende menschliche Psychologie? Die Indizien sprechen für Letzteres: Unter Ebengers Tweet sammeln sich Reaktionen von Spielern und die meisten geben an, in Spielen eher zur guten Seite zu tendieren. Der Tweet des Entwicklers war sogar eine Antwort auf einen Tweet, der sich über genau dieses Phänomen lustig macht.

Einfach mal konsequenzlos fies sein, klingt vielleicht erst einmal reizvoll. Durchziehen wollen wir das aber dann offenbar doch nicht.

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