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Diss gegen Apple: Mac zu schlecht für Oculus Rift

Selbst der Mac Pro ist für die Oculus Rift zu schwach.
Selbst der Mac Pro ist für die Oculus Rift zu schwach. (©Apple 2016)

Die Virtual Reality-Brille Oculus Rift setzt eine potente Hardware voraus – der Mac von Apple gehört allerdings nicht dazu. Support für den Mac werde es erst geben, "wenn Apple einen guten Computer baue", so Oculus Rift-Erfinder Luckey.

Da Apple der Grafikleistung seiner Macs keine Priorität einräume, könne die Oculus Rift die Plattform auch nicht unterstützen. Das machte Oculus Rift-Erfinder Palmer Luckey in einem Videointerview mit ShackNews deutlich. Luckey zufolge liege der Ball bei Apple, deren Macs für den Betrieb der Oculus Rift einfach eine zu schwache Hardware vorweisen. Selbst ein 6000 US-Dollar teurer Mac Pro mit der Grafikkarte AMD FirePro D700 erfülle die Mindestanforderungen der Oculus Rift nicht.

Grafikkarten der Macs sind nicht für Gaming ausgelegt

Die verbauten Grafikeinheiten seien nicht unbedingt schwach, sind aber für den Betrieb professioneller Software ausgelegt. Für Gaming sind die Grafik-Chips hingegen nicht optimiert, was für etwaige VR-Software allerdings unerlässlich ist. Um die Systemanforderungen der Oculus Rift oder der HTC Vive zu erfüllen, bedarf es mindestens einer Nvidia GTX 970 oder besser. Sollte Apple der Grafik-Power seiner Macs aber eines Tages eine höhere Bedeutung einräumen, "würden wir den Mac sehr gerne unterstützen", verriet Luckey.

Möglicherweise wird das aber auch gar nicht notwendig sein. Denn: Gerüchten zufolge arbeitet der iPhone-Hersteller ohnehin längst an einer eigenen Virtual Reality-Brille. Demnächst erscheinen die Oculus Rift und die HTC Vive erst einmal im Handel – und müssen beweisen, zu was sie wirklich in der Lage sind.

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