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Ende der PS Vita: Sony plant keine neue Handheld-Konsole

Die PlayStation Vita verschwindet 2019 aus den Regalen.
Die PlayStation Vita verschwindet 2019 aus den Regalen. (©YouTube/PlayStation 2018)

Die Tage der PS Vita sind gezählt: 2019 wird die Produktion der Handheld-Konsole endgültig eingestellt. Einen Nachfolger hat das Unternehmen ausgeschlossen – die zwischenzeitlich aufgetauchten Gerüchte um einen Switch-Konkurrenten scheinen sich also nicht zu bewahrheiten.

So richtig Fuß fassen konnte Sony im Handheld-Markt nie – vor allem, wenn man als Vergleich die massiv erfolgreichen Konsolen von Nintendo heranzieht. Entsprechend ist wenig verwunderlich, dass ein Nachfolger der PlayStation Vita wohl erst einmal nicht erscheinen wird – eine Ankündigung, die Sony nun im Rahmen der Tokyo Game Show 2018 machte, wie Gematsu berichtet.

PlayStation Vita: Produktion endet 2019

"Wir haben zurzeit keine Pläne für ein neues Handheld-Gerät", sagte Hiroyuki Oda, Vize-Präsident von Sony Interactive Entertainment, im Interview mit der Website Famitsu. "In Japan werden wir die PlayStation Vita bis 2019 produzieren. Von da an wird die Auslieferung enden."

Doch keine Switch von Sony

Damit erteilt Oda auch allen Spekulationen um einen möglichen Konkurrenten zur Nintendo Switch eine Absage. Kurz vor dem Release der Hybrid-Konsole waren 2017 Zeichnungen aufgetaucht, die ein Sony-Patent für ein sehr ähnlich aussehendes Gerät zeigen sollten: ein Tablet mit seitlich angeschlossenen Controllern im Playstation-Layout.

Falls die Pläne für einen Vita-Nachfolger nach dem Vorbild der Switch jemals echt waren, werden sie nun wohl nicht länger verfolgt. Sony dürfte seine Aufmerksamkeit im Konsolen-Bereich also ab sofort vollends auf die PS5 richten.

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