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Entwickler wollten "God of War"-Reboot erst ohne Kratos realisieren

God of War
Wäre "God of War" ohne Kratos überhaupt vorstellbar?

In "God of War" für die PS4 feierte Kratos ein fulminantes Comeback – dazu wäre es beinahe nicht gekommen. Chefentwickler Cory Barlog verriet nun, dass das Team zunächst nicht gut auf den Anti-Helden zu sprechen war. Erst nach einiger Überzeugungsarbeit entschloss man sich, Kratos zum Dreh- und Angelpunkt des Neustarts zu machen.

"Zu Anfang der Gespräche sagten die Leute, wir müssen Kratos loswerden", das verriet Cory Barlog bei einer Entwicklerkonferenz in Barcelona (via Eurogamer). "Sie sagten, er nervt, er ist durch." In den ersten Spielen der "God of War"-Reihe wurde Kratos schließlich absichtlich als unsympathischer Charakter entworfen. Daher wollten viele der Entwickler bei Sony Santa Monica einen Neubeginn mit einem frischen Helden.

In "God of War" rettest Du Kratos vor seinen eigenen Dämonen

Die vorherrschende Meinung im Studio war: "Nicht Kratos ist 'God of War', die griechische Mythologie ist 'God of War'", so Barlog weiter. Er selbst vertrat jedoch den Standpunkt, dass es eine erzählenswerte Geschichte wäre, einen Mann wie Kratos vor seinen schlimmsten Dämonen zu retten. Der Grund für dessen Wandel waren Kratos' Frau und natürlich Atreus, sein Sohn, mit dem zusammen Kratos im PS4-Spiel als Mensch reift.

Barlog schrieb alternative Story für "God of War"

Atreus selbst stand ebenfalls kurz davor, aus "God of War" herausgeschnitten zu werden – vor allem aus Kostengründen. In dem Interview verriet Cory Barlog, dass er zur Sicherheit ein zweites Konzept für das Spiel, ganz ohne Atreus, geschrieben hatte, "nur als Back-up". Dem Management hatte er diesen Entwurf aber nie gezeigt.

Angesichts des gigantischen Erfolgs von "God of War", unter anderem der Auszeichnung als bestes Spiel bei den Game Awards 2018, wohl eine gute Entscheidung. Oder?

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