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"Everybody's gone to the Rapture"-Entwickler kündigen Pause an

"Everybody's gone to the Rapture" - das Entwicklerstudio kündigt eine Pause an.
"Everybody's gone to the Rapture" - das Entwicklerstudio kündigt eine Pause an. (©The Chinese Room 2017)

Das britische Entwicklerstudio The Chinese Room, bekannt für Titel wie "Everybody's gone to the Rapture", steht anscheinend vor einer unsicheren Zukunft. In einer Blog-Nachricht hat der Gründer des Studios, Dan Pinchbeck, Kündigungen bestätigt.

Pinchbeck berichtet, dass er im Juni gesundheitliche Probleme hatte, die ihn zum pausieren zwangen und gleichzeitig zu "ernsthaften Gedanken über die Dinge" geführt hätten. Das Ganze sei zum Ende der Entwicklung des neuesten Titels "So Let Us Melt" und nach einer stressigen Zeit der Verhandlungen um ein neues Spiel passiert, berichtet Gamespot.

Studio-Chef: "Aufladen, erholen & Gedanken über die Zukunft machen"

"Um es kurz zu machen: Die Situation zwischen finanziellem Druck, dem Versuch die Arbeitsplätze zu erhalten, dem stressigen Ende der Entwicklung und den gesundheitlichen Problemen war nicht länger auszuhalten. Es war Zeit für eine Pause, aufzuladen, sich zu erholen und sich gute Gedanken über die Zukunft zu machen", sagte Pinchbeck.

Das Ergebnis war, das Team aufzulösen und Mitarbeiter zu entlassen: "Wir haben das Team gehen lassen", so Pinchbeck. "Entlassungen sind niemals schön, vor allem dann nicht, wenn man gerade ein Spiel fertigstellt. Aber wir haben alles dafür getan, damit die Kollegen neue und sichere Jobs bekommen. Und dann haben wir unsere ganzen Anstrengungen darauf konzentriert, die Entwicklung zu beenden. Das hat sich nicht für alle gut angefühlt, dass die Fertigstellung und die Veröffentlichung des Spiels von den schlechten Nachrichten über die Schließung des Studios überschattet werden könnte. Deshalb haben wir diese Ankündigung zurückgehalten, bis wir das Gefühl hatten,  dass wir uns da über alles wirklich klar sind."

Trotz Pause weitere Titel bei The Chinese Room in Arbeit

Gleichzeitig bestätigte der Studio-Chef in seiner Nachricht aber auch, dass diese Entscheidung für The Chinese Room nicht das Ende bedeuten muss. Es sei nur "eine Pause", die Titel des Studios bleiben in den Läden und das Team wird in den sozialen Medien aktiv bleiben. Zurzeit arbeitet man wohl an einem Spiel mit dem Titel "13th Interior", angeblich soll auch die Finanzierung eines Projektes mit dem Titel "Little Orpheus"  gesichert sein. sodass man mit einem Prototypen Ende des Jahres starten könne. Es sieht also nicht nach einem völligen Ende von The Chinese Room aus: "Es ist das Ende eines Kapitels, und hoffentlich bleiben alle uns gesonnen, während wir herausfinden, was als als Nächstes kommen wird", so Pinchbeck.

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