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Exklusiv? "Rage 2" soll es nur über den Bethesda Launcher geben

"Du willst "Rage 2" über Steam zocken? Das halten wir davon!" – Ob das ein taktisch cleverer Schachzug von Bethesda ist?
"Du willst "Rage 2" über Steam zocken? Das halten wir davon!" – Ob das ein taktisch cleverer Schachzug von Bethesda ist?

Erst "Fallout 76", als nächstes wohl "Rage 2": Wie es aussieht, wird Bethesda den kommenden Open-World-Shooter exklusiv über den Bethesda Launcher vertreiben. Das ist eine klare Kampfansage an den großen Konkurrenten Steam.

Am 14. Mai 2019 wird "Rage 2" für PS4, Xbox One und den PC erscheinen – und die PC-User mit Steam-Account werden wohl auch diesmal wieder in die Röhre schauen: Wie etwa die Website Gamingbolt berichtet, bekommst Du "Rage 2" offenbar nur über den Bethesda Launcher.

Eigener Spiele-Client, noch mehr Profit

Der Bethesda Launcher ist ein Spiele-Client, über den du ausschließlich Bethesda-Games beziehen kannst – für das Herunterladen von "Fallout 76" für den PC ist das Programm etwa Pflicht.

Aber warum zwingt Bethesda PC-Spieler, sich einen weiteren Client zu installieren, statt uns ganz normal über Steam zocken zu lassen? Die Antwort lautet, wie so oft: Geld. Wenn Du Deine Games direkt bei Bethesda kaufst und herunterlädst, muss der Hersteller keinerlei Gebühren an Steam abdrücken.

Bethesdas nächstes Fettnäpfchen?

Was normalerweise nur ärgerlich wäre, könnte sich zum nächsten PR-Debakel für den gebeutelten Publisher auswachsen. Denn mit dem fehlgeschlagenen Start von "Fallout 76" und den damit verbundenen Pannen haben die Open-World-Spezis aus Maryland viel Vertrauen bei den Fans verspielt.

Somit steht "Rage 2" schon jetzt unter besonderer Beobachtung. Sollte auch der postapokalyptische Shooter zum Start mit Bugs, technischen Mängeln und Gameplay-Patzern zu kämpfen haben, dürfte das ernsthafte und nachhaltige Probleme für Bethesda bedeuten.

Allerdings wird das Game – anders als "Fallout 76" – nicht von Bethesda selbst, sondern von id Software entwickelt und von Bethesda lediglich verlegt. Wir wollen den Teufel auch gar nicht an die Wand malen: Bislang sieht "Rage 2" nämlich verdammt gut aus! Drücken wir die atomar verseuchten Daumen, dass es auch so bleibt.

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