News

"FIFA 18"-Entwickler äußert sich zu Kritik aus der Community

"FIFA 18" steht bei vielen Fans in der Kritik.
"FIFA 18" steht bei vielen Fans in der Kritik. (©Electronic Arts 2017)

Viele Spieler sind nicht glücklich mit "FIFA 18" und werfen Electronic Arts (EA) vor, zu wenig und zu langsam an dem Fußball-Game zu arbeiten. Nun hat ein Entwickler in einem Forum Stellung zu den Vorwürfen genommen.

Wenige Wochen nach dem Release wird "FIFA 18" unter Spielern heftig diskutiert. Zuletzt sorgte etwa ein Patch für die Fußball-Simulation für Unmut, zudem machte ein Glitch Probleme, der die Ranglisten verzerrte. Der Tenor der Kritik ist häufig: EA interessiert sich nicht für die Fehler seines Spiels. Tyler Blair, ein Senior Game Designer bei dem Konzern, hat sich dazu nun geäußert.

EA-Mitarbeiter reagiert auf Kritik an "FIFA 18"

Im Forum Reddit veröffentlichte er ein Statement, in dem er auf das Verhalten der Community eingeht und zu vermitteln versucht, dass EA das Feedback sehr wohl ernst nimmt, wie Gamestar berichtet. "Wir beobachten dieses Forum", so Blair. "Wir interagieren aber nicht viel, weil es schwer ist, Schritt zu halten." Er machte allerdings auch klar, dass er wenig Verständnis für destruktive Kritik hat: "Ich werde dafür bezahlt, ein Spiel zu machen. Dazu gehört nicht, dass ich mir Beleidigungen oder Spam anhören muss. Je mehr das passiert, desto weniger Lust habe ich, mich persönlich zu melden. Aber gebt mir konstruktive Kritik und ich lese sie liebend gern."

Konzernpolitik verhindert oft direkte Stellungnahmen

EA plane seine Aktionen auf der Basis von "Berichten und Daten", so Blair weiter. "Manchmal sagt die Datenlage das Gleiche wie das Feedback, manchmal nicht." Am meisten würden den Entwicklern dabei Rückmeldungen helfen, die Probleme anschaulich zeigen – etwa Videos oder konkrete Beispiele für Bugs und andere Fehler. Dafür, dass oft nicht klar ist, ob EA das Feedback überhaupt hört, bittet er um Verständnis und verweist auf interne Regelungen, die den Entwicklern untersagen würden, "zukünftige Dinge zu früh anzukündigen". "Manchmal lassen wir zu lange nichts von uns hören, aber wir tun, was wir auf Grundlage unserer Unternehmensregeln tun müssen."

Artikel-Themen
close
Bitte Suchbegriff eingeben
close
TURN ON Logo

Deine Meinung ist uns wichtig!

Wir wollen TURN ON weiter verbessern und möchten wissen, was du als Leser über TURN ON denkst. Nimm dir fünf Minuten Zeit und nimm an unserer Umfrage teil. Hilf uns, uns noch weiter zu verbessern.

Teilnehmen