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"FIFA 18"-Trick: Garantierte Tore durch schwache KI?

"FIFA 18": Um Ronaldo, Messi & Co. freizuspielen, benötigt man viele Hundert Spielstunden.
"FIFA 18": Um Ronaldo, Messi & Co. freizuspielen, benötigt man viele Hundert Spielstunden. (©Youtube / EA Sports FIFA 2017)

Ist die Passmechanik in "FIFA 18" falsch ausbalanciert? Findige Spieler haben einen Weg gefunden, kurz nach dem Anstoß fast garantiert ein Tor zu schießen. Offenbar ist das Passsystem im aktuellen Fußball-Game über-powered, was sich recht einfach ausnutzen lässt.

Vor allem in "FIFA 18"-Online-Matches wird dieser Trick langsam zum Problem, immer mehr Spieler nutzen die Gameplay-Schwäche aus. Um kurz nach dem Anpfiff eines Fußball-Matches fast unmittelbar ein Tor zu schießen, wird der Ball hier beim Anstoß erst nach hinten gespielt, dann folgt der Direktpass nach außen. Der ballführende Spieler läuft dann bis auf Höhe des Strafraums und flankt vors Tor – in den meisten Fällen geht das Ding dann auch rein.

Zerstört der "FIFA 18"-Trick den Online-Modus?

Dass dieser Trick so gut funktioniert, liegt vor allem an der Passmechanik in "FIFA 18", die hoffentlich noch per Patch gefixt werden wird. Ansonsten liefe vor allem der Online-Modus Gefahr, durch das "undichte" System an Attraktivität zu verlieren, da echtes Können so nicht mehr unbedingt die Voraussetzung zum Sieg ist. Tatsächlich wird hier eine Schwäche der Spiel-KI ausgenutzt, auch als menschlicher Gegner ist es nicht ganz einfach, richtig zu reagieren. Mittlerweile finden sich schon einige Youtube-Videos, in denen sowohl der Trick als auch mögliche Taktiken zum Verhindern eines schnellen Tores erklärt werden.

Mikrotransaktionen bei "FIFA 18"-Fans akzeptiert

Die "FIFA"-Reihe von EA Sports erfreut sich auch in diesem Jahr extremer Beliebtheit, auch wenn offenbar noch nicht alle Kanten geglättet sind. Interessant ist, dass die aktuelle Diskussion über Echtgeld-Käufe im EA-Spiel "Star Wars: Battlefront 2" noch nicht auf die "FIFA"-Gemeinde übergesprungen ist. Hier sind Mikrotransaktionen, vor allem im beliebten FUT-Modus, weitgehend akzeptiert. Laut Eurogamer könnte die Begründung wohl in erster Linie an der Mainstream-Zielgruppe von "FIFA 18" liegen, die weniger Zeit mit Games verbringt und offener gegenüber Abkürzungen durch Bezahlsysteme ist.

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