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"Fortnite": Erstes "Summer Skirmish"-Event endet im Chaos

Epic Games veranstaltet derzeit das erste "Fortnite Summer Skirmish", eine Turnier-Reihe um insgesamt acht Millionen US-Dollar Preisgeld. Die ersten Runden sind bereits gespielt und es zeichnet sich ab, dass die Entwickler noch ein bisschen nachbessern müssen.

Etwas anderes als Erfolgsmeldungen ist man aus dem "Fortnite"-Lager eigentlich gar nicht gewohnt: Seit Monaten ist der Aufstieg des Hit-Games unaufhaltbar, es ist Teil der Popkultur und Dauerbrenner auf Schulhöfen weltweit. Mit dem "Summer Skirmish"-Event scheint sich Epic Games aber nun etwas viel vorgenommen zu haben: Technische Probleme und gewaltige Lags machten dem Auftakt des Turniers zu schaffen, wie Polygon berichtet.

Lags bringen "Fortnite"-Spieler zur Weißglut

Zahlreiche Videos von dem Event belegen, dass Verzögerungen in der Datenübertragung das schnelle Gameplay von "Fortnite" schwer behinderten: Manche Spieler bewegten sich völlig unkontrolliert durch die Gegend, andere waren am Boden regelrecht festgefroren und wurden Opfer des Sturms. An effektives Bauen und zielsicheres Schießen war stellenweise nicht zu denken – was umso ärgerlicher war, weil ein durchaus ansehnliches Preisgeld auf dem Spiel stand. Die Kommentatoren ignorierten die Probleme dabei offenbar völlig.

Camping-Ausflug statt Feuergefecht

Neben technischen Ärgernissen stand aber auch das Regelwerk selbst dem Erfolg des Turniers im Weg: Weil allen Spielern bewusst war, dass sie gegen ausgebuffte Profis antreten, spielten sie äußerst vorsichtig und verschanzten sich die meiste Zeit in selbstgebauten Forts. Das führte dazu, dass gegen Ende einer Runde extrem viele Spieler noch am Leben waren und auf engem Raum kämpften – was wiederum für noch mehr Lags sorgte.

Epic Games macht unterdessen gute Miene zum durchwachsenen Spiel – und gelobt Besserung für die nächsten Runden im "Fortnite Summer Skirmish".

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