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"Fortnite": Ex-Epic-Manager wollte das Game vor Release einstampfen

"Fortnite" ist eines der beliebtesten und erfolgreichsten Spiele der Welt, das dem Hersteller Epic Games seit Release mehrere Milliarden Dollar in die Kassen gespült hat. Und: Es wäre nie veröffentlicht worden – wenn es nach einem ehemaligen Epic-Chef gegangen wäre.

Rod Fergusson heißt der Mann, der von 2005 bis 2012 bei Epic Games beschäftigt war. Als Produktionsleiter war er ein paar Jahre davon auch für die Entwicklung neuer Spiele verantwortlich. Bevor er zum "Bioshock Infinite"-Entwickler Irrational Games wechselte, hätte er beinahe die Geschichte der Videospiele verändert – er wollte "Fortnite" nämlich einstampfen. Das sagte er in einem Interview mit Game Informer.

"Ich hätte 'Fortnite' abgelehnt!"

Fergusson wörtlich: "Ich hätte es abgelehnt, dieses Spiel weiterzuentwickeln." Nun mag man die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und den Mann für seinen mangelnden Weitblick verspotten. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass es zu Fergussons aktiver Zeit bei Epic Games in "Fortnite" lediglich den Kampagnen-Modus "Rette die Welt" gab – der beispiellose globale Erfolg kam ja erst mit dem Battle-Royale-Modus Ende 2017.

Demnach bereue er es auch nicht, dass er Epic verlassen und somit einen Haufen Geld liegen gelassen habe. Das klingt versöhnlich. Aber vielleicht auch ein ganz kleines bisschen in die eigene Tasche gelogen. Zur Veranschaulichung: Allein 2018 hat Epic Games mit "Fortnite" wahnwitzige zwei Milliarden Dollar Umsatz generiert.

Als nächstes dann "Gears 5"

Momentan ist Fergusson bei The Coalition beschäftigt, die am Xbox-exklusiven Geballer "Gears 5" basteln. Dessen Release ist am 10. September 2019.

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