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"Ghost of Tsushima": Scharfe neue Details zu den Schwertkämpfen

Ghost of Tsushima Trailer Screenshot
Sei dabei oder sei ein fauler Samurai! Bild: © Sony Interactive Entertainment 2020

Wenn nicht etwas ganz Dummes dazwischenkommt, erscheint am 17. Juli endlich "Ghost of Tsushima" für die PlayStation 4. Kurz vor der Veröffentlichung erfahren wir neue Details zum knallharten Kampfsystem.

Im offiziellen PlayStation-Blog gewährt Entwickler Sucker Punch interessante Einblicke, wie die Schwertkämpfe in "Ghost of Tsushima" ablaufen. Es lohnt sich, den ganzen Text zu lesen, aber wir fassen die wichtigsten Punkte hier für Dich zusammen. Das Kampfsystem basiert auf drei entscheidenden Prinzipien: Geschwindigkeit, Schärfe und Präzision.

Ein Schlag kann alles entscheiden

Da Katanas, also die typischen Langschwerter der Samurai, federleicht sind, laufen echte Schläge damit extrem schnell ab. So schnell, dass Kämpfe in einem Videospiel keinen Spaß machen würden, wären sie "realistisch". Heißt: Die Gegner werden nie schneller reagieren können als Du, sonst wäre ein Schwertkampf in "Ghost of Tsushima" nicht zu gewinnen. Dafür können sie aber verheerende Combos starten – und wenn Du den ersten, vergleichsweise langsamen Hieb so einer Combo nicht blockst, hast Du ein Problem.

Außerdem warten Deine Feinde in einem Gefecht nicht brav ab, bis sie an der Reihe sind, sondern stürmen gleichzeitig auf Dich ein, ihre Angriffe überschneiden sich also. Du wirst wachsam und reaktionsschnell sein müssen, um aus so einer tödlichen Keilerei als Gewinner hervorzugehen.

Schärfe: Respektiere die Klinge!

Der zweite wichtige Design-Eckpunkt der Kämpfe ist die Schärfe der Klinge, die Du führst. Die ist scharf wie Sau – im echten Leben genügt ein wohl platzierter Streich, um tödliche Verwundungen zu verursachen. Minutenlanges Austauschen von Treffern zwischen Dir und Deinen Gegner wäre also extrem befremdlich.

Die Lösung: Der ständige Wechsel zwischen Angriff und Verteidigung nimmt auf natürliche Art ein wenig Geschwindigkeit aus den Kämpfen. Und: Auch die gegnerischen Mongolen haben jede Menge defensive Techniken drauf. Nur wenn Du konzentriert bleibst, überlebst Du.

Punkt drei: Reaktionsvermögen

Und zum Abschluss macht das Reaktionsvermögen den Unterschied in den Kämpfen. Zwar reagiert dein Avatar Jin ohne Verzögerung auf jeden Knopfdruck, die Animationen sind lebensnah und authentisch. Du wirst aber trotzdem jede begonnene Attacke abbrechen können, wenn Du plötzlich die Taktik ändern willst. Das ist zwar nicht "realistisch", garantiert Dir aber die volle Kontrolle über jede noch so unvorhergesehene Aktion der Gegner. Und das ist der große Unterschied zum Kampfsystem in "Dark Souls", auch wenn es sich bis hierhin recht ähnlich liest: In "Dark Souls" musst Du jede begonnene Aktion bis zum Ende durchführen, spontan etwa einen harten Schlag abzubrechen, das geht nicht.

Das Prinzip greift übrigens auch beim Blocken. Drückst Du in der richtigen Sekunde L1, wird aus einem einfachen Block ein Parry-Manöver. Dazu kommen verschiedene "Stances". Das wiederum sind Haltungen, die unterschiedliche Angriffe ermöglichen, ein bisschen wie im Soulslike "Nioh". Du kannst Dich als Samurai in "Ghost of Tsushima" also voll austoben!

Release
"Ghost of Tsushima" erscheint am 17. Juli exklusiv für die PS4. Im Saturn-Shop kannst Du den Titel bereits jetzt mit Preisgarantie vorbestellen.
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