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Goldgrube: So profitabel sind Free-to-play-Games wie "Fortnite"

Läuft bei "Fortnite": Der Batte-Royale-Hit brachte 2018 mehr Geld ein als jedes andere Spiel.
Läuft bei "Fortnite": Der Batte-Royale-Hit brachte 2018 mehr Geld ein als jedes andere Spiel.

Kein Kaufpreis, dafür Mikrotransaktionen – bei Free-to-play-Spielen ist das mittlerweile Standard. Und es lohnt sich: Neue Zahlen zeigen den riesigen Anteil von Gratisspielen am Umsatz mit Videospielen. Für Superlative sorgt dabei natürlich der Mega-Hit "Fortnite".

"2018 war das größte Jahr für digitale Spiele und interaktive Unterhaltung aller Zeiten", heißt es in einem neuen Report der Daten-Analysten SuperData. 109,8 Milliarden US-Dollar wurden in den vergangenen zwölf Monaten demnach mit dem Verkauf digitaler Games eingenommen, wie IGN berichtet. 87 Milliarden US-Dollar entfielen davon auf Free-to-Play-Titel.

Bei "Fortnite" klingeln die Kassen

Einen wichtigen Anteil daran hat natürlich "Fortnite". Der Battle-Royale-Shooter generierte 2018 im Alleingang einen Umsatz von 2,4 Milliarden US-Dollar und ist damit das erste Spiel in der Games-Geschichte, das solche kommerziellen Höhen innerhalb eines Jahres erreicht. Die Mobile-Versionen und der Kampagnen-Modus "Rette die Welt" sind da noch nicht einmal eingerechnet. Woher das Geld kommt, ist auch klar: 34 Prozent aller Spieler in den USA kaufen etwa regelmäßig den Battle Pass der aktuellen Season.

"PUBG" führt das Premium-Segment an

Aber: Auch die sogenannten "Premium-Spiele", die einen Kaufpreis abrufen, schlugen sich 2018 wacker. Im Vergleich zum Vorjahr wuchs der Markt um 10 Prozent auf 17,9 Milliarden US-Dollar, wobei 80 Prozent der Einnahmen aus Europa und den USA stammen.

Erstaunlich gut ging es dabei vor allem dem großen "Fortnite"-Konkurrenten "Playerunknown's Battlegrounds", der wohl nur gefühlt auf dem absteigenden Ast ist: Einnahmen von rund 1 Milliarde US-Dollar sprechen jedenfalls eine deutliche Sprache und machen "PUBG" zum Spitzenreiter im Premium-Segment – vor "FIFA 18", "GTA 5" (!), "Call of Duty: Black Ops 4" und "Red Dead Redemption 2".

Der Outlaw-Simulator von Rockstar Games brachte übrigens rund 516 Millionen US-Dollar ein – und das in nur drei Monaten. Mal sehen, ob "RDR 2" dank des Online-Modus "Red Dead Online" ähnlich langlebig wird wie "GTA 5".

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