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Google könnte bald mit "Yeti" ins Games-Streaming-Geschäft einsteigen

Mysteriöser Streaming-Dienst: Was hat Google mit dem Projekt "Yeti" vor?
Mysteriöser Streaming-Dienst: Was hat Google mit dem Projekt "Yeti" vor? (©picture alliance/dpa 2017)

Ein weiterer großer Konkurrent drängt offenbar auf den wachsenden Streaming-Markt: Google soll an einem Dienst mit dem Arbeitstitel "Yeti" arbeiten, der Games auf TV oder Bildschirm streamt – ohne Download oder Installation.

Was genau Google unter dem zotteligen Codenamen gerade entwickelt, ist noch nicht ganz klar. Insider berichten laut Android Authority aber von einem Streaming-Service für Games, der zum Beispiel mit Chromecast oder gar einer neu entwickelten Spielekonsole funktionieren könnte.

Streaming-Dienst "Google Yeti" laut Insidern in Arbeit

Der Tech-Gigant würde mit der Technologie in einen Markt einsteigen, der gerade mächtig Fahrt aufnimmt. Zuletzt hatte der Start der Beta-Phase von Nvidia GeForce Now für PC und Mac für einige Aufmerksamkeit gesorgt: Mit einer ausreichend schnellen Internetverbindung können Gamer hier aktuelle Top-Games in hoher Qualität streamen, ohne sie herunterladen oder von physischen Datenträgern installieren zu müssen und ohne, dass ihre eigene Hardware dafür die Specs eines Gaming-Rechners aufweisen müsste.

Netflix für Games? Genaues Geschäftsmodell noch unklar

Doch das Modell von GeForce Now ist nicht die einzige Möglichkeit, wie "Google Yeti" das Thema Streaming angehen könnte. Zum einen ist möglich, dass es sich dabei nicht allein um einen Software-Zugang zu kraftvollen Servern handelt, sondern dass dafür spezielle Hardware – zum Beispiel eben Google Chromecast – nötig ist. Zum anderen ist auch das oft beschworene "Netflix für Videospiele" im Bereich des Möglichen – also ein Angebot an streambaren Spielen, für die lediglich eine monatliche Grundgebühr bezahlt werden muss. Das wären dann aber vermutlich eher Neuentwicklungen und keine Vollpreis-Blockbuster.

Nähere Informationen zur Beschaffenheit und dem möglichen Release von "Google Yeti" dürften in den kommenden Monaten durchsickern.

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