"GTA"-Publisher Take-Two prophezeit Crossplay eine große Zukunft

Wird es gemeinsame Multiplayer-Sessions zwischen PS5 und Xbox Scarlett im nächsten "GTA" geben?
Wird es gemeinsame Multiplayer-Sessions zwischen PS5 und Xbox Scarlett im nächsten "GTA" geben? (©YoutTube/GameSpot 2018)
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Strauss Zelnick, Chef von "GTA"-Publisher Take-Two Interactive, hat seine Gedanken zur Zukunft des Gamings geteilt. Er rechnet mit einer wachsenden Bedeutung von Crossplay in naher Zukunft, Game-Streaming soll maßgeblich zum Aufbruch der geschlossenen Systeme beitragen. Ob Sony da auch mitspielt?

Die Crossplay-Debatte ist schon seit Jahren ein Thema in der Gaming-Community. Für den letzten großen Aufruhr sorgte kürzlich "Fortnite" auf der PS4: Bis heute lässt Sony nur Crossplay mit der PC-Version und Mobile, nicht aber mit Xbox One und Nintendo Switch zu. Derartige Abkapselungen von anderen Systemen könnten laut Take-Two-CEO Strauss Zelnick bald vorbei sein, wie er in einem Interview mit Gamesindustry.biz sagte.

Crossplay & Streaming: In Zukunft nicht mehr wegzudenken

Zelnick ist sich sicher, dass wir uns bald in einer Welt voller Cross-Plattform-Titeln befinden. Microsoft sei praktisch schon dort angekommen. "Die Mauern der geschlossenen Systeme werden fallen und das müssen sie auch", so Zelnick weiter. Streaming werde diesen Prozess beschleunigen.

Noch ein bis drei Jahre wird es Zelnicks Meinung nach dauern, bis Games-Streaming die klassischen Konsolen ersetzt. Die besten Aussichten auf Erfolg hätten dabei technologische Firmen, die leistungsstarke Datenzentren überall in der Welt besitzen, so Zelnick.

Wenn es dem Konsumenten nicht zugutekommt, wechselt er die Plattform

Zelnick rechnet auch mit einer Vergrößerung des Gaming-Marktes allgemein. Durch Game-Streaming bräuchten Nutzer keine Box mehr zu kaufen, um Spiele zu spielen. Sie würden nur noch einen Controller benötigen – der Rest läuft in der Cloud ab.

Die Wünsche des Konsumenten seien sowieso das Wichtigste, so der CEO weiter. Wenn Unternehmen die Bedürfnisse der Konsumenten ignorierten,  werde sich das negativ auf das Unternehmen auswirken. Der Kunde gehe dann eben zur Konkurrenz.

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