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Haarig! EA zeigt, wie gut Frisuren auf PS5 & Co aussehen könnten

Geralt freut sich: Auch seine Hexer-Mähne dürfte in Zukunft deutlich besser aussehen.
Geralt freut sich: Auch seine Hexer-Mähne dürfte in Zukunft deutlich besser aussehen.

Die realistische Darstellung von Haaren ist für Games immer noch eine – nun ja – haarige Sache. In neuen Videos zur Frostbite-Engine hat Electronic Arts nun vorgeführt, wie die Zukunft der Digital-Frisur in der nächsten Generation von Spielen möglicherweise aussieht.

Was ist das Lieblings-Kleidungsstück von Game-Designern? Ein Hut – denn der erspart eine Menge Arbeit! Tausende von Haaren auf dem Kopf einer Spielfigur in realistische Bewegung zu versetzen und korrekt zu beleuchten, ist immer noch eine große Herausforderung, die eine Menge Rechenleistung frisst. Aber: Wenn PCs und Konsolen immer besser werden, ist natürlich auch mehr Power für korrekt fallende Strähnen da – und was sich damit zukünftig alles anstellen lässt, zeigen nun Videos zu EAs Engine Frostbite.

Schüttel Dein Haupthaar für EA!

In einer Reihe von Clips sind digitale Holz-Models zu sehen, die wallende Frisuren zur Schau tragen und ordentlich das Haupthaar schütteln. Den Einfluss von Windeffekten führen EA und Engine-Entwickler DICE ebenfalls vor, außerdem gibt's einen Durchlauf durch eine Reihe von Farbabstufungen und Lichtstimmungen. Zwar ist oft immer noch erkennbar, dass wir hier digital erstellte Haare sehen – komplett fotorealistisch ist das Ganze also nicht. Aber der Abstand zur Realität ist im Vergleich zu aktuellen Spielen deutlich geschrumpft.

Eine Frage der Rechenleistung

Ob sich aufwändige Haar-Berechnungen dieser Art auf der PS5, der nächsten Xbox und dem PC wirklich in Spielen umsetzen lassen, bleibt abzuwarten. In den Videos stehen die Frisuren schließlich nicht nur im Mittelpunkt, sie sind auch quasi die einzigen vorhandenen Texturen. In einem umfassenden Open-World-Spiel mit einer detailreichen Spielwelt oder einem rasanten Shooter voller Explosionen und Partikel-Effekte dürfte nicht unbedingt viel Rechenleistung für einen schicken Kopfschmuck übrig bleiben. Ein spannender Ausblick sind die Clips trotzdem.

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