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Hartes Vorgehen gegen Cheater: Steam bannt rund 40.000 Accounts

Im Kampf gegen Cheater zeigt sich Steam-Anbieter Valve unnachgiebig wie eh und je.
Im Kampf gegen Cheater zeigt sich Steam-Anbieter Valve unnachgiebig wie eh und je. (© 2017)

Valve fährt auf seiner Gaming-Plattform Steam grundsätzlich eine harte Linie gegen Cheater. Nun griff das Unternehmen erneut durch und hat offenbar auf einen Streich über 40.000 Accounts gesperrt – mehr als jemals zuvor.

Anlass für die Säuberungsaktion war das Ende des Steam-Summer-Sales vor wenigen Tagen, bei dem viele Games zu Schnäppchenpreisen erhältlich waren. Weil das auch vielen bereits gebannten Cheatern Möglichkeit gab, sich neue Steam-Accounts zu erstellen und günstig wieder in Spielen wie "Counter-Strike: Global Offensive" zu wüten, leuchtet dieser Zeitpunkt durchaus ein.

Rekord-Bannwelle bei Steam

Für Aufsehen sorgt allerdings die extrem hohe Zahl an Steam-Accounts, die Valve mithilfe seines Tools VAC (Valve Anti-Cheat) automatisch als Schummler überführt und gesperrt hat: 40.411 mal soll der Bannhammer gefallen sein, wie das Magazin Polygon berichtet. Zusätzlich wurden laut Gamerant einige Tage später noch einmal 4.972 Zugänge gesperrt. Selbst für Valve-Verhältnisse ist diese hohe Zahl geblockter Accounts eine beachtliche Summe und toppt den bislang gültigen Rekord aus dem Oktober 2016 mit Leichtigkeit: Damals waren 15.227 Cheater-Accounts gesperrt worden.

Teure Folgen für Cheater

Für die vom Bann Betroffenen geht selbstverständlich nicht nur die Möglichkeit verloren, über Steam zu spielen. Auch gekaufte Items sind damit unwiderruflich weg. Allein der Wert kosmetischer Extras – etwa besonderer Skins oder auffällig gefärbter Waffen – soll sich laut Gamerant beim aktuellen Bann auf etwa 9.580 US-Dollar belaufen. Das harte Vorgehen von Valve gegen Cheater wird aber in der Community wohl vor allem auf Beifall stoßen: Schließlich gehören Spieler, die sich mit unlauteren Mitteln Vorteile verschaffen, zu Recht zu den unbeliebtesten Ingame-Zeitgenossen überhaupt und sind aus Sicht ehrlicher Spieler absolut verzichtbar.

Für möglicherweise zu Unrecht gebannte Spieler ist guter Rat allerdings teuer: Valve bleibt seiner harten Linie gegen Cheater im Zweifelsfall treu und lässt in der Regel nicht mit sich diskutieren. Wer seinen Account zu Unrecht verloren hat, kann aber beim Steam-Support sein Glück versuchen.

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