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HTC Vive: So kannst Du in die virtuelle Realität eintauchen

Die HTC Vive soll das ultimative VR-Erlebnis liefern.
Die HTC Vive soll das ultimative VR-Erlebnis liefern. (©HTC 2016)

Offiziell kann die HTC Vive erst ab dem 29. Februar vorbestellt werden. Der Hersteller hat aber schon jetzt das Handbuch veröffentlicht und verrät, wie interessierte Zocker ihr PC-Zimmer umbauen müssen, um in die virtuelle Realität eintauchen zu können.

Neben der Oculus Rift wird die HTC Vive die zweite VR-Brille sein, die in diesem Jahr auf den Markt kommt. Während der Release erst im April stattfinden soll, hat HTC auf seiner offiziellen Website jetzt zumindest schon Mal ein Handbuch veröffentlicht, das die Funktionsweise der Virtual Reality-Brille detailliert erklärt.

Das Holodeck im Wohnzimmer

Im Vergleich zur Oculus Rift soll die HTC Vive nicht nur eine virtuelle Umgebung simulieren, sondern dem Nutzer auch die Möglichkeit geben, sich in dieser zu bewegen – und zwar auf den eigenen Füßen. Am besten lässt sich das vermutlich mit dem Holodeck aus "Star Trek" vergleichen, wo in einem gewissen Raum eine virtuelle Umgebung simuliert wird.

Bei der HTC Vive befindet sich dieser Raum im Wohnzimmer des Nutzers. Dieser muss zur Verwendung der VR-Brille eine freie Fläche von mindestens 2 Meter mal 1,5 Meter bereitstellen. An zwei gegenüberliegenden Ecken der Fläche werden über Kopfhöhe sogenannte Base-Stations angebracht. Dabei handelt es sich um Tracking-Laser, mit deren Hilfe der PC Position und Lage der Brille erfassen kann. Die Bewegungen der Vive werden so in Echtzeit auf das jeweilige Spiel übertragen, sodass der Träger das Gefühl hat, er würde sich tatsächlich im Raum bewegen. Doch nicht nur die Bewegungen der Brille werden erfasst, sondern auch die der zugehörigen Controller.

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Eine spezielle App soll die Einrichtung erleichtern

Laut HTC erfassen die Base Stations jeweils ein Sichtfeld von 120 Grad. Der Träger selbst muss einen Mindestabstand von 50 Zentimetern zu den Kameras halten, um korrekt erfasst zu werden. Maximal darf der Abstand bei 5 Metern liegen. Die Einrichtung selbst soll über eine spezielle Steam VR-App am Computer erleichtert werden. Unklar ist immer noch, zu welchem Preis die HTC Vive in den Handel kommen wird. Diesen dürfte der Hersteller jedoch spätestens am 29. Februar enthüllen. Ab dann sollen nämlich offiziell Vorbestellungen entgegengenommen werden.

Update, 8. Februar 2016: In der ursprünglichen Fassung wurden die Base Stations fälschlicherweise als Tracking-Kameras bezeichnet. Diese Bezeichnung ist jedoch irreführend, denn tatsächlich senden diese Laser aus, mit deren Hilfe sich Position und Bewegung der HTC Vive im Raum erfassen lassen. Darum wurde der entsprechende Absatz im Text angepasst.

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