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Hype vorbei? "Pokémon Go" verliert 10 Millionen Nutzer

Spieler verlassen scharenweise "Pokémon Go".
Spieler verlassen scharenweise "Pokémon Go". (©Youtube / VeniVidiVegan 2016)

War's das mit "Pokémon Go"? Berichten zufolge laufen dem Mobile Game scharenweise die Spieler davon. Entwickler Niantic hat aber noch einiges in der Hinterhand.

Von den gut 45 Millionen Usern, die "Pokémon Go" im Juli noch spielten, sind nun zwar immer noch über 30 Millionen übrig, der Trend zeigt allerdings deutlich nach unten. Wie Arstechnica meldet, hat sich vor allem die Zeit deutlich verringert, die Nutzer mit der App verbringen. Dies wird die Konkurrenz aufatmen lassen: Soziale Medien wie Twitter, Facebook und Snapchat wurden kurzzeitig von der Spitze der Download-Charts verdrängt und mussten sich hinter "Pokémon Go" geschlagen geben.

Nutzerzahl: Wann stabilisiert sich der Trend?

Der große Hype scheint also vorbei – für Niantic, das Entwicklerstudio von "Pokémon Go" ist das allerdings kein Grund zur Panik. Auch der Erfolg anderer Games-Apps stellte sich erst über die Langzeitnutzung des Spiels heraus. Die entscheidende Frage ist also eher, auf welchem Niveau sich die Nutzerzahl des Spiels über einen längeren Zeitraum einpendelt. Dabei ist die App noch nicht mal überall auf der Welt erschienen: Für die vielen Millionen User in China ist "Pokémon Go" bisher noch gar nicht erhältlich – erst vor einigen Tagen startete der Hype im nahen Inselstaat Taiwan: Bilder von Massenansammlungen gingen um die Welt.

Neue Features sollen Download attraktiver machen

Nicht vergessen sollte man auch, dass "Pokémon Go" seit dem Release noch gar nicht alle im ursprünglichen Trailer angekündigten Features besitzt. Soziale Funktionen wie der Handel von Pokémon unter Spielern oder kooperative Battles sind bisher nicht integriert. Auch die optionale Hardware "Pokémon Go Plus" steht noch vor ihrem Release. Gerade erst wurde im Game ein Feature eingeführt, welches hilft, gefangene Monster mithilfe des jeweiligen Team-Leiters zu bewerten. Sollte Niantic die Interaktion zwischen Spielern weiter ausbauen, könnte auch die Nutzerzahl wieder ansteigen.

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