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Im ersten PS5-Werbespot geht es um die Fähigkeiten des DualSense

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ps5-dualsense-controller-sony-02 Bild: © Sony Computer Entertainment Europe 2020

Im ersten Werbespot zu Sonys PlayStation 5 ist die neue Konsole selbst nicht zu sehen. Die Funktionen des DualSense-Controllers stehen im Mittelpunkt und werden durch Live-Szenen illustriert – allerdings ohne Gameplay. Ein Blogbeitrag erklärt außerdem, wie Spiele wie "Deathloop" oder "Spider-Man: Miles Morales" die neuen Features einsetzen.

Schummrige Bilder, Fantasy-Atmosphäre – der neue PS5-Werbespot will Gänsehaut erzeugen. Im Live-Action-Video ist eine junge Frau zu sehen, die sich durch eine düstere Welt bewegt. Das soll zeigen, wie man als Spieler vom neuen DualSense-Controller profitiert: Knackendes Eis unter den Füßen, der Angriff eines Riesenkraken – haptisches Feedback soll uns das Gefühl geben, mittendrin im Game zu sein.

Die Tempest Audio Engine der PS5 soll für noch stärkere Immersion sorgen und Spieler von allen Seiten mit Soundeffekten beschallen. Am Ende des Spots sehen wir dann, wie die Frau die Sehne eines Bogens spannt. Solche und andere Aktionen sollen dank den adaptiven Schultertasten des DualSense-Controllers ein ganz besonderes Erlebnis bieten.

Im PlayStation Blog haben einige Entwickler verraten, wie sie die neuen Features des PS5-Gamepads nutzen werden.

Haptisches Feedback und adaptive Trigger machen Kämpfe spürbar

Wie Brian Horton, Creative Director bei Insomniac Games, erklärt, eignet sich das haptische Feedback des DualSense-Controllers perfekt, um die Spinnensinne in "Marvel's Spider-Man: Miles Morales" zu simulieren. Spieler sollen dadurch erkennen, aus welcher Richtung sie angegriffen werden. Bei speziellen Schläge wie dem Venom Punch sollen Spieler außerdem ein bio-elektrisches Knistern spüren, das von der linken Seite des Controllers zur rechten wandert.

Die Entwickler des Shooters "Deathloop" wollen die adaptiven Trigger des Controllers nutzen, um Ladehemmungen in Waffen spürbar zu machen. Wenn der Verschluss einer Waffe klemmt, sollen sich die Schultertasten des PS5-Controllers nicht drücken lassen.

SIE Japan Studio, die Verantwortlichen für das "Demon's Souls"-Remake, wollen die haptischen Features vor allem für eine realistischere Kampferfahrung nutzen. Das sensorische Feedback soll harte Schläge von Bossen auch physisch spürbar machen. Das Feedback soll Spielern außerdem mitteilen, wann sie einen Angriff perfekt pariert haben und sich die Möglichkeit eines Konters eröffnet.

Das Entwickler-Team von Insomniac Games, das an "Ratchet & Clank: Rift Apart" arbeitet, möchte ebenfalls bei einigen Waffen die adaptiven Schultertasten nutzen. Im Spiel gibt es beispielsweise eine doppelläufige Schrotflinte. Drücken Spieler bei dieser Waffe auf die entsprechende Schultertaste, feuert das Gewehr eine Ladung ab und es ist ein leichter Widerstand zu spüren. Überwinden sie den Widerstand feuert das Gewehr auch die zweite Ladung ab.

Spürbare Oberflächen und ein realistisches Antiblockiersystem

Das haptische Feedback des DualSense-Controllers kann aber nicht nur für Waffen und Kämpfe genutzt werden. Die Entwickler von "Astro's Playroom" wollen das Feature verwenden, um verschiedene Oberflächen über den Controller spürbar zu machen. Demnach soll es sich jeweils unterschiedlich anfühlen, wenn die Spielfigur Astro über Plastik, Metall, Sand oder durch Wasser läuft.

Polyphony Digital, das verantwortliche Studio für "Gran Turismo 7", will die adaptiven Trigger nutzen, um ein realistisches Gefühl beim Einsetzen des Antiblockiersystems (ABS) in ihrer Rennsimulation zu simulieren. Das ABS reduziert den Bremsdruck, um ein mögliches Blockieren der Räder zu verhindern. Das Druckgefühl beim Treten des Bremspedals will Polyphony Digital auf die adaptiven Schultertasten übertragen.

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