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Ist das der PS5-Chip? AMD Gonzalo könnte nächste PlayStation antreiben

Konzeptbild: Wie viel Power bekommt die PS5?
Konzeptbild: Wie viel Power bekommt die PS5?

Offiziell gibt es noch keine Informationen, welche Hardware in der PlayStation 5 stecken soll. Nun sorgt allerdings ein ominöser Chip mit der Bezeichnung AMD Gonzalo in der Datenbank von 3DMark für Aufmerksamkeit. Dabei könnte es sich in der Tat um den PS5-Prozessor handeln.

In der letzten Woche verriet Sony endlich mehr zur PS5: Es wurde jedoch nichts dazu gesagt, wie schnell der Prozessor der nächsten PlayStation sein wird. Allerdings sollen Leistungsdaten in der 3DMark-Datenbank angeblich auf eine neue AMD-Recheneinheit für die PS5 hinweisen.

Der AMD-Chip mit dem Namen Gonzalo, vermeintlich für die PS5 in Entwicklung, war bereits im Januar das erste Mal in der 3DMark-Leistungstest-Datenbank aufgetaucht, vor kurzem erschien dort eine überarbeitete Version. Die Gaming-Hardware-Gurus von Digital Foundry haben sich mit dem Gerücht näher auseinandergesetzt und bewerten die Möglichkeit, dass es sich beim AMD Gonzalo wirklich um den PS5-Prozessor handelt, zumindest als realistisch.

PS5-GPU schafft wohl 54% mehr Leistung als Xbox One X

AMD Golzalo ist offenbar als System-on-a-Chip (SoC)-Lösung konzipiert und soll neben dem Hauptprozessor (CPU) auch eine speziell auf die Bedürfnisse von Sony angepasste Grafikkarte (GPU) umfassen. Glaubt man den Daten von 3DMark würde die GPU des SoC der PS5 eine maximale Taktfrequenz von 1,8 GHz abliefern – fast doppelt so viel wie die der PS4 Pro und 54 Prozent mehr als die Xbox One X.

Die CPU soll eine Beschleunigung von bis zu 3,2 GHz bei einem Basistakt von 1,6 GHz beisteuern. AMD Gonzalo wurde vom thailändischen Tech-Leaker Tum Apisak erstmals im Januar als "Engineering Sample" entdeckt, im April tauchte nun eine überarbeitete Version als "Qualification Sample" in der Datenbank auf, was auf eine produktionsfertige Variante schließen lässt.

Auch PS4-Chip wurde anscheinend per 3DMark gestestet

Um den Benchmark-Test durchzuführen, müsste man die 3DMark-Software aber mit einem Windows-System zum Laufen bringen, was für eine Konsolen-CPU im Custom-Design zunächst weit hergeholt erscheint. Allerdings ist bereits in zwei bekanten Fällen genau das vorgefallen: Einerseits bei der chinesischen Konsole Subor Z Plus, die über eine Quad-Core Ryzen CCX und einen Vega-Grafik-Kern verfügt. Andererseits tauchte Digital Foundry zufolge auch der fertige Chip der PS4 vor dem Release der Konsole in eben dieser 3DMark-Datenbank auf.

Die gemessenen Leistungsdaten deuten jedenfalls darauf hin, dass die PlayStation 5 zumindest auf dem Papier den erwarteten Leistungssprung machen könnte, den wir von einer neuen Konsolen-Generation erwarten.

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