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Konsole & Cloud-Service: Will Google es mit PS5 & Xbox Two aufnehmen?

Steigt Google groß ins Gaming-Geschäft ein?
Steigt Google groß ins Gaming-Geschäft ein? (©Instagram / Google 2018)

Einem neuen Bericht zufolge intensiviert Google seine Pläne, es mit Gaming-Riesen wie Sony PlayStation und Microsoft Xbox aufzunehmen. Entsprechende Gerüchte kursieren schon länger. Neben einem Cloud-Gaming-Service soll auch eine eigene Hardware in Planung sein.

Wie wir bereits im Februar berichteten, scheint Internet-Gigant Google starkes Interesse am Gaming-Markt zu hegen. Gerüchteweise arbeitet das Unternehmen hinter verschlossenen Türen an einer Cloud-Gaming-Plattform mit dem Codenamen Yeti. Google könnte mit seiner starken Infrastruktur und viel Geld Konkurrenzangeboten wie PlayStation Now, den geplanten Cloud-Projekten von Xbox, EA und Co., Nvidias GeForce Now oder Shadow Blade den Rang ablaufen.

Google investiert in Cloud-Gaming, Hardware & Entwicklerstudios

Kotaku meldet jetzt, dass die Pläne von Google aber weit über das Yeti-Projekt hinaus gehen: So scheinen die US-Amerikaner auch an einer eigenen Spielekonsole zu arbeiten, vermutlich mit starker Cloud-Anbindung. Schon seit Jahren gehen Gerüchte um, dass Google an einer Android-basierten Gaming-Hardware werkelt. Ob die aktuellen Berichte hiermit in Zusammenhang stehen, ist unbekannt. Da die Entwicklugn wohl noch etwas dauern dürfte, könnte das Gerät am ehesten in Konkurrenz zur kommenden Konsolengeneration – also der PS5 und der nächsten Xbox – treten.

Verschiedene Quellen berichten, dass Google sein Gaming-Geschäft auf drei Säulen aufbauen will: erstens die Cloud-Plattform, zweitens eine eigene Hardware und drittens Entwickler-Studios, von denen man eventuell sogar einige aufkaufen möchte. Anscheinend war Google auf der wichtigen Spielemesse E3 2018 unterwegs, um Gespräche mit Studios zu führen – offenbar nicht nur, um diese von den Vorzügen von Google Yeti zu überzeugen.

Lassen sich die Platzhirsche mit viel Geld bezwingen?

Blockbuster-Spiele sind offenbar das größte Nadelöhr wenn es darum geht, eine neue Spiele-Plattform zu etablieren. Konkurrent Amazon versucht seit Jahren den Einstieg ins Geschäft und besitzt neben einer eigenen Engine auch drei Entwicklerstudios. Dennoch hat sich aus der millionenschweren Investition bisher nicht viel ergeben – mal abgesehen vom Kauf der Streaming-Plattform Twitch, die Amazon Google 2014 vor der Nase weggekauft hatte.

Ob die Pläne von Google also letztlich von Erfolg gekrönt sein werden, steht in den Sternen. Dennoch ist das Unternehmen in einer aussichtsreichen Position – an Finanzmitteln wird es jedenfalls kaum fehlen.

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