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Lizenz-Deal: Lenovo baut jetzt PlayStation VR von Sony nach

Lenovo Mirage Solo: Nein, dies ist keine PSVR.
Lenovo Mirage Solo: Nein, dies ist keine PSVR. (©Lenovo 2018)

Lenovo hat für seine Virtual-Reality-Headsets nun einen Lizenz-Deal mit Sony abgeschlossen, der es dem Hersteller erlaubt, das PSVR-Design zu nutzen. Damit will das chinesische Unternehmen seine Mirage Solo VR-Brillen verbessern, die ohnehin eine auffällige Ähnlichkeit zum PS4-VR-Headset aufweisen.

Zwei Jahre lang darf Lenovo nun das Design der PSVR-Brille für eigene Geräte verwenden und muss dafür eine ungenannte Summe an Sony zahlen. Wie Gamesindustry.biz meldet, sieht Sony-Manager Riley Russell darin einen Beleg für die hohe Qualität des PSVR-Designs, das sich damit in der Industrie als Standard etabliert. Lenovo-Boss Yao Li lobt in einem Statement die Überlegenheit von Sonys VR-Produkt in höchsten Tönen.

Friedliche Einigung? Mirage Solo sieht ohnehin aus wie PSVR

Es könnte allerdings auch sein, dass der Deal zwischen Sony und Lenovo nicht rein zufällig zustande kam: Lenovos Mirage Solo, das Anfang 2018 auf den Markt kam, sieht der PSVR auffällig ähnlich. Die beiden Unternehmen könnten sich auch auf die Lizenzvereinbarung geeinigt haben, weil Sony ansonsten rechtliche Schritte gegen Lenovo angestrengt hätte. Nun haben sich die beiden Tech-Giganten friedlich geeinigt, sicherlich eine gute Sache.

Sony noch immer einziger Konsolenhersteller mit VR-Support

Mit PlayStation VR ist Sony noch immer der einzige große Konsolen-Hersteller, der auf Virtual-Reality setzt. Microsoft hatte entsprechende VR-Pläne für die Xbox One nach ersten Tests auf Eis gelegt und konzentriert sich nun verstärkt auf das Thema Cloud-Gaming. Nintendo interessiert sich ohnehin nicht für Virtual Reality und setzt stattdessen auf Pappe.

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