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Mann überfällt Bank mit NES Laser-Zapper, wird trotzdem gefasst

Der NES Zapper sieht eigentlich recht harmlos aus ...
David Albus Überbrückt Ladepausen in PC-Games an der Nintendo Switch – und umgekehrt.

Netter Versuch: In Mexiko hat ein Mann eine Bank mit einem Uralt-Zubehörteil für das NES in Pistolenform überfallen. Ein bisschen schwarzes Klebeband verbarg die eigentlich harmlose Natur des Laser-Zappers, lange währte die Freude über den Coup aber wohl nicht.

Richtig Schotter machen mit Videospielen ist im Zeitalter von Streamern wie Ninja ja durchaus ein mögliches Szenario geworden. Der illegale Weg zum großen Vermögen unter Zuhilfenahme von Gaming-Hardware kam einem mexikanischen Bankräuber kürzer vor, endete aber letztlich doch nur mit seiner Festnahme, wie Gamerant berichtet.

Räuber baut Überfall-Waffe aus Zapper & Klebeband

Der Mann stürmte die Filiale eines Geldinstituts mit einem NES Laser-Zapper – einem Pistolen-Controller, der in den 1980er-Jahren als Zubehör für Spiele wie "Duck Hunt" auf den Markt kam. Die Plastikwumme sieht zwar absichtlich futuristisch und daher ziemlich harmlos aus, eingewickelt in schwarzes Isolierklebeband und mit genügend Aggressivität geführt, kann sie aber wohl durchaus bedrohlich wirken – den Überfall konnte der Räuber immerhin abschließen.

Plastikpistole beendet kriminelle Karriere

Im Nachhinein wäre es wohl sinnvoller gewesen, zusätzlich zur Waffe auch das eigene Aussehen besser zu verschleiern: Weil Angestellte der Bank den Übeltäter gut beschreiben konnten, fasste die Polizei ihn wenig später und stellte fest, dass er noch für 14 andere Verbrechen gesucht wurde.

Ob bei diesen Delikten auch Gaming-Controller zum Einsatz kamen, ist nicht bekannt.

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