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"Mass Effect: Andromeda": Multiplayer-Verbindung zur Kampagne

"Mass Effect: Andromeda": Der Mehrspieler-Modus hat wieder eine Verbindung zur Kampagne.
"Mass Effect: Andromeda": Der Mehrspieler-Modus hat wieder eine Verbindung zur Kampagne. (©Electronic Arts 2017)

In Kürze erscheint mit "Mass Effect: Andromeda" der nächste Teil der epischen Science-Fiction-Saga von BioWare. Auch wenn es sich dabei um einen völlig neuen Abschnitt der Story handelt, erinnert der Multiplayer zunächst stark an den Vorgänger "Mass Effect 3". Die Auswirkungen auf die Singleplayer-Kampagne werden allerdings anders gestaltet.

Ja, auch in "Mass Effect 3" musste man im Multiplayer glänzen, um das "beste" Ende der Einzelspieler-Kampagne freizuschalten – die "Galaktische Bereitschaft" musste dazu durch erfolgreiches Zocken mit Freunden erhöht werden. In "Mass Effect: Andromeda" wird die Verbindung von Single- und Multiplayer aber etwas anders angegangen. Laut Gamespot-Interview mit Chef-Designer Ian Frazier können sich die Ereignisse des Mehrspieler-Modus wenn gewünscht auf die Hauptmission von "Mass Effect: Andromeda" auswirken: Demnach kann der Spieler so genannte Strike Teams in der Galaxis auf weit entfernte Missionen schicken, wenn er selbst nicht in der Nähe ist.

Apex Missionen können per Multiplayer selbst bestritten werden

Diese KI-Teams können auf verschiedene Quests geschickt werden, die in Echtzeit erledigt werden, während man selbst Wichtigeres zu erledigen hat. Je nach Fähigkeitsgrad und Ausrüstung haben die Strike Teams unterschiedlich hohe Chancen auf Erfolg und können trainiert und besser ausgestattet werden. Das Ganze funktioniert wie eine Art Strategiespiel auf Meta-Ebene, das sich meist unabhängig von der Hauptgeschichte abspielt. Ausnahmen bilden hier aber die "Apex Missionen", die in der Regel etwas schwerer sind und nur von sehr gut trainierten Strike Teams bewältigt werden können – bessere Chancen hat man allerdings, wenn man diese im Multiplayer selbst bestreitet.

Horde-Modus: Vier Spieler gegen sieben Angriffswellen

Der Sprung in diese Strike Missionen soll nahtlos stattfinden, vom Gameplay her erinnert der Multiplayer dann an den Horde-Modus von "Gears of War 4" und die Koop-Missionen aus "Mass Effect 3", wie Gamespot letzte Woche von der Games-Messe PAX East in Boston berichtete. Auch wenn man vom Erfolg im Mehrspieler-Modus profitieren kann, soll es laut Frazier keinerlei negative Folgen haben, wenn man sich stattdessen lieber voll auf den Singleplayer konzentriert. Das als gigantisch angekündigte Weltraum-RPG wird am 23. März 2017 für PS4, Xbox One und PC erscheinen.

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