"Metro: Exodus": So könnte das geheime Karma-System funktionieren

Auch in "Metro: Exodus" wird es ein Karma-System geben.
Auch in "Metro: Exodus" wird es ein Karma-System geben. (©Youtube / Metrovideogame 2018)
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Wie in den Vorgängern wird es auch in "Metro: Exodus" wieder ein Karma-System geben, mit dem moralische Entscheidungen des Spielers bewertet werden und ins Gameplay einfließen. Nun sind einige erste Infos bekannt geworden, wie dieses System funktioniert.

Sowohl "Metro 2033" als auch "Metro Last Light" hatten ein Karma-System, mit dem Entscheidungen des Spielers eingeordnet wurden, was aber nicht besonders auffällig war. Es gab keine besonderen Hinweise darauf, wenn etwas passierte, was als "gut" oder "böse" innerhalb dieses Systems bewertet wurde. Stattdessen gab's nur ein kurzes grünes Flackern, wenn der Spieler eine Wahl getroffen hatte, schreibt Gameinformer.

"Metro" hat ein ausgeklügeltes Moral-System

So gesehen heben die "Metro"-Spiele sogar ein ziemlich ausgeklügeltes Moral-System, weil es auch dort eine Bewertung macht, wo sich andere Titel normalerweise vornehm zurücknehmen. Beispiel: In "Metro 2033" kommt man an einem Nosalis vorbei, einer Art mutierter Ratte, die ihr Nest bewacht, in dem anscheinend einige wertvolle Dinge liegen. Der Nosalis greift nicht an, aber wenn man ihn tötet, bemerkt man, dass das Tier keine Wertgegenstände, sondern nur seine Nachkommen bewacht hat. Das System vergibt dafür einen negativen Karma-Punkt – ohne dass aber klar wäre, was am Ende daraus wird und ohne dass man das auch nur bemerkt hätte.

Nach den jetzt bekannten Infos wird das Karma-System in "Metro: Exodus" sehr ähnlich funktionieren. "Wir wollten kein Spiel machen, in dem Du ganz offen gefragt wirst, ob Du 'gut' oder 'böse' sein willst", so Produzent Jon Bloch. "Wir wollen sehen, wie die Leute spielen und dann reagiert das Game auf diese Spielweise."

Das Spiel zeichnet alle Entscheidungen auf

Wie auch die Vorgänger wird "Metro: Exodus" sich die Entscheidungen des Spielers merken und dabei auch darauf achten, wie der Spieler in Kampfsituationen reagiert: Macht man alle Feinde bewusstlos, schleicht man an ihnen vorbei oder tötet man sie einfach? Das Spiel zählt das alles mit, und die Beziehungen zu den einzelnen Fraktionen hängen später davon ab, wie man seine Wahl getroffen hat. Wer etwa bestimmte Zivilisten verschont, kann später auch auf deren Hilfe rechnen.

Release
"Metro: Exodus" erscheint 2018 für PC, PS4 und Xbox One.

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