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Microsoft will Xbox-Achievements und Gamerscore überarbeiten

Nicht ganz fair: Wer auf der Xbox viele Spiele anzockt, hat oft einen höheren Gamerscore als Profispieler, die nur ein Game spielen – das aber pausenlos.
Nicht ganz fair: Wer auf der Xbox viele Spiele anzockt, hat oft einen höheren Gamerscore als Profispieler, die nur ein Game spielen – das aber pausenlos. (©Youtube / Xbox 2016)

Das Achievement-System der Xbox soll offenbar erweitert werden: Microsoft will neben dem Gamerscore noch andere Wege bereitstellen, mit denen Spieler ihre Fortschritte und Fähigkeiten präsentieren können.

Der Grund für die geplanten Änderungen ist vor allem die wachsende Bedeutung des eSport-Segments, wie Xbox-Vizepräsident Mike Ybarra laut Windows Central in einem Interview mit dem Podcast "The Xbox Two" erläuterte.

Gamerscore wird Profi-Gamern nicht gerecht

Professionelle Gamer spielen zwar extrem viel, aber häufig nur ein einziges Spiel. Da ein hoher Gamerscore auf der Xbox aber vor allem zustande kommt, wenn jemand viele verschiedene Spiele durchspielt, werde der Eindruck in den Achievements verfälscht. In Ybarras Worten: "Jemand der ausschließlich den 'Halo 5'-Multiplayer als Profi spielt, hat vielleicht nur einen Gamerscore von 2000, aber wir wollen diese Person trotzdem feiern. Leute sollen sie kennen. Dieser Spieler spielt vielleicht nicht viele Games, aber er ist weltweit unter den Top-Ten bei 'Halo 5'. Und dann haben wir wieder Leute mit einem Gamerscore von über einer Million. Diese Spanne müssen wir uns besser ansehen und feiern."

Xbox-Achievements bekommen ein Update

Das neue Achievement-System soll besser als bisher "die Gaming-Geschichte" einzelner Spieler repräsentieren und laut Ybarra zeigen "welcher Typ von Gamer sie sind". Der Gamerscore soll allerdings nicht abgeschafft werden, sondern lediglich durch das neue Feature erweitert werden. Wie das Ganze einmal aussehen soll, konnte oder wollte Ybarra unterdessen noch nicht verraten. Auch, wann das neue Achievement-System für die Xbox in Kraft tritt, ist noch nicht sicher. Fest steht nur: Es wird bereits daran gearbeitet.

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