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"Minecraft" in RTX: Raytracing-Beta startet ab dieser Woche

Braucht es für Klötzchen und Co. wirklich RTX-Effekte wie Raytracing oder DLSS? Die Beta, die "Minecraft" ab dieser Woche buchstäblich in ein neues Licht setzt, könnte Deine Meinung dazu ändern. Der Kontrast zum bisherigen Spielerlebnis ist auf den ersten Blick sichtbar – wenn Du über die nötige Hardware verfügst.

Nvidia hat gegenüber TURN ON den Start der RTX-Beta für alle "Minecraft"-Spieler für Donnerstag, den 16. April, angekündigt. Mit Raytracing lassen sich beeindruckende Effekte bei der Berechnung von Licht, Reflexionen und Schatten erzielen, die das Bastelspiel teilweise völlig anders aussehen lassen. Kein Wunder: Alle Materialien in "Minecraft" wurden bisher anhand von zwei Eigenschaften dargestellt, Farbe und Transparenz. Nun werden daraus sechs, Charakteristika wie Lichtemission und Oberflächenbeschaffenheit kommen dazu.

Raytracing und DLSS 2.0 verändern "Minecraft" optisch

Neben Raytracing beherrscht "Minecraft" in der RTX-Beta auch DLSS 2.0 – ein verbessertes neurales Netzwerk sorgt dafür, dass Framerate und Auflösung stabil bleiben. Die KI nimmt Bilder mit niedriger Auflösung und rechnet sie anhand von gelernten Daten in hochauflösende und schönere Bilder um. Sechs Gratis-Maps von bekannten "Minecraft"-Spielern sollen zeigen, was sich aus den neuen Features herausholen lässt. Außerdem erhalten Beta-Teilnehmer neue Tools und Ressourcen zum Arbeiten in Raytracing.

Ein Grund für RTX? Für "Minecraft"-Fans wohl schon

Für Fans der Java-Version gibt es einen speziellen Guide. Er soll Spielern helfen, ihre Kreationen in die Bedrock-Ausführung von "Minecraft" zu übertragen – die RTX-Funktionen gibt es zunächst nur für Windows 10 und in der Bedrock-Version. Du musst außerdem eine Nvidia-Grafikkarte besitzen, die RTX-Features darstellen kann. Das ist zwar auch mit einigen GTX-Modellen möglich, aber nur mit erheblichen Leistungseinbußen.

Um RTX-Funktionen auf dem PC zu nutzen, ist eine passende Grafikkarte notwendig. Bei SATURN findest Du Nvidia-GPUs in verschiedenen Preisklassen.

Wer viel Zeit in "Minecraft" verbringt und die Kreationen anderer verfolgt, wird der visuelle Unterschied zur RTX-Version bald nicht mehr aus dem Kopf gehen. Mit Einführung von Xbox Series X und PlayStation 5 zum Weihnachtsgeschäft kommt Raytracing dann auch in die Konsolen-Version von "Minecraft".  Gut möglich, dass das "herkömmliche" Spielerlebnis langsam ausstirbt.

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