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Nach eigenen Tests: Nintendo ist nicht von Cloud-Gaming überzeugt

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Nintendo setzt vorerst nicht auf Cloud-Gaming. Bild: © TURN ON 2019

Während die Konkurrenz auf die Cloud setzt, bleibt man bei Nintendo skeptisch: Man stehe neuen Technologien zwar vorwärtsgewandt gegenüber, die Zeit der Konsolen sei aber noch lange nicht vorbei. Nintendo-Präsident Shuntaro Furukawa hält es dennoch für unsinnig, sich ausschließlich auf klassisches Gaming zu konzentrieren.

Sind teure Videospielkonsolen wie die Nintendo Switch angesichts der schnellen Entwicklung von Cloud-Gaming bald ein Ding der Vergangenheit? In einem Interview mit Nikkei (via VG247) winkt Shuntaro Furukawa ab: "Es ist möglich, dass Cloud-Gaming in zehn Jahren das Interesse der Öffentlichkeit gewinnen wird, aber zurzeit denke ich nicht, dass Spielekonsolen verschwinden."

Der Nintendo-Präsident weist aber darauf hin, dass sein Unternehmen neuen Technologien keinesfalls ablehnend gegenübersteht: "Es wäre unsinnig, sich ausschließlich auf herkömmliches Spielen auf Konsolen-Hardware zu konzentrieren."

Nintendo bewertet laufend neue Technologien

Furukawa weiter: "Ich will nicht, dass die Öffentlichkeit denkt, das wir neuen Technologien die kalte Schulter zeigen – wir forschen und entwickeln ständig. Unsere Hardware- und Software-Abteilungen bewerten laufend neue Technologien. Wenn sie finden, dass etwas Neues in einem Spiel genutzt werden sollte, dann wird es eingesetzt."

Nintendo testet schon seit einiger Zeit Cloud-Gaming auf der Switch: In Japan ist "Assassin's Creed Odyssey" von Ubisoft über das Internet auch auf der verhältnismäßig schwachen Nintendo-Hardware spielbar. Ebenfalls im Heimatland des Herstellers durften Tester zuvor bereits "Resident Evil 7" per Streaming auf der Switch ausprobieren. Ob und wann die Cloud-Gaming-Features auch international verfügbar werden, ist unbekannt.

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