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Nächster Versuch: Retro-Konsole Atari VCS soll im Herbst erscheinen

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Linux-Box für Design-Fans? Das Atari VCS soll nun im Herbst starten.

Die per Crowdfunding finanzierte Spielekonsole Atari VCS hat für reichlich Wirbel gesorgt. Der Release wurde mehrmals verschoben, nun soll es im Herbst wirklich so weit sein.

Retro-Look und mehr als 100 Arcade-Klassiker: Das Atari VCS ist vor allem für Design-Fans ein Schmankerl. Um Technik und Entwicklung des Geräts gab es aber bereits viel Aufregung, ein Hardware-Wechsel und Ärger um angebliche Geldprobleme sorgten für Verschiebungen. Wer das Atari VCS bei Indiegogo mitfinanziert hat, soll seine Konsole jetzt ab Herbst erhalten. Weitere Exemplare werden bis Weihnachten ausgeliefert, berichtet Gameinformer.

Kontroverse: Schuldete Atari Ingenieuren Hunderttausende Euro?

Bereits vor der abermaligen Verschiebung des Starttermins im März hatte das Atari VCS für Negativschlagzeilen gesorgt: Der ehemalige Xbox-Ingenieur Rob Wyatt und seine Firma Tin Giant waren mit der Entwicklung des Mainboards für die Konsole beauftragt. Ende 2019 verklagte Wyatt das französische Unternehmen hinter dem Markennamen Atari auf ausstehende Zahlungen in Höhe von über 230.000 Euro. Die Entwicklung der Konsole soll insgesamt chaotisch organisiert gewesen sein, wie etwa Computer Base berichtet. Ursprünglich sollte das Atari VCS bereits im Juli 2019 erscheinen.

Retro-Games und Linux-OS: Atari VCS kostet rund 350 Euro

Neben dem Spiel "Missile Command: Recharged" soll zum Release eine Bibliothek an Retro-Games zum Abo-Preis verfügbar sein. Statt des Linux-basierten OS Atari World lassen sich auf Wunsch auch andere Betriebssysteme auf der Konsole installieren, die von einem AMD-Ryzen-Prozessor angetrieben wird. Das Atari VCS kostet inklusive Joystick und Controller etwa 350 Euro und ist in mehreren Farbvarianten erhältlich.

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