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"Need for Speed Heat": So soll der Street Racer zu alter Stärke finden

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Flucht vor den Cops: "Need for Speed Heat" soll die Reihe retten.

Mit dem Vorgänger kam Ghost Games unter tosendem Motorgebrüll von der Strecke ab, "Need for Speed Heat" soll nun alles besser machen. Der neue Teil will die Herzen der Rennspiel-Fans zurückgewinnen und verzichtet dafür auf Altlasten. Gleichzeitig wollen die Entwickler den Charme früherer "Need for Speed"-Games beschwören – unsere Übersicht zeigt, wie das gelingen soll.

Bis "Need for Speed Payback" war der jährliche Release eines neuen Teils im Prinzip gesetzt. Für "Heat" hat sich Ghost Games nun zwei Jahre Zeit nehmen dürfen – diesen Rhythmus will EA ab jetzt auch beibehalten. Hoffen wir, dass die Qualität des Arcade-Racers davon profitiert! Hier sind die wichtigsten Neuerungen im kommenden Spiel:

1. Willkommen in Palm City!

"Need for Speed Heat" wählt die sommerliche Großstadt Palm City als Kulisse für wilde Straßenrennen mit aufgebrezelten Tuning-Karren. Die Entwickler machen keinen Hehl daraus, dass Miami im US-Staat Florida Modell stand, entsprechend bunt sieht es in Palm City aus. "NfS Heat" bietet keinen dynamischen Tag-und-Nacht-Wechsel mehr, dafür kannst Du manuell umschalten, ob Du tagsüber Rennen auf abgesperrten Routen fährst oder Dich in der Nacht an illegalen Streetracing-Aktivitäten beteiligst.

2. Tuning ohne Speedcards

Das Leistungstuning in "Payback" hatte aufgrund der Speedcards einen starken Glücksspielcharakter, damit soll in "Need for Speed Heat" Schluss sein. Im Spiel musst Du nun stattdessen Rangpunkte freispielen, um neue Teile freizuschalten. Gegen Spielwährung lassen sich diese dann in Deine Autos einbauen. Dank eines umfangreichen Katalogs an Teilen und Variationen soll es wieder richtig Spaß bringen, die eigene Karre aufzumotzen.

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Mehr Dampf ohne Speedcards: Tuning hat nun weniger mit Glücksspiel zu tun als in "Payback".

3. Haufenweise Marken-Autos

"Need for Speed Heat" startet zum Release mit 127 Autos von 33 Marken wie Ferrari, Lamborghini, Porsche, Mercedes, VW oder BMW. Jedes Auto kann natürlich nicht nur in Sachen Leistung, sondern auch optisch vielfältig angepasst werden. Dazu stehen Teile wie Unterboden-Neons, Felgen oder Spoiler zur Verfügung. Nach dem Release sollen weitere Fahrzeuge in optionalen Car-Packs zukaufbar sein.

4. Kostenpflichtige DLCs, aber keine Lootboxen

Lootboxen oder andere Überraschungsmechaniken schließen die Entwickler zu diesem Zeitpunkt komplett aus. Neben Car-Packs mit zusätzlichen Autos soll es aber Time-Save-Packs gegen Echtgeld zu Kaufen geben, durch die Fundorte von Sammelobjekten auf einen Schlag auf der Map aufgedeckt werden. Wann diese Pakete nach dem Release erhältlich sein werden, ist aber noch nicht bekannt.

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Bei Tag trittst Du bei ordentlichen Rennen an, nachts geht es durch den Straßenverkehr.

5. Endlich wieder Polizei-Verfolgunsjagden im freien Spiel

Bisher sind folgende Rennmodi in "NfS Heat" bekannt:

  • Drift
  • Time Trial
  • Off-Road
  • Rundkurs
  • Sprint

In "Payback" war die Polizei kaum noch auf den Straßen unterwegs. Bei vielen Fans der Reihe stieß das auf völliges Unverständnis, in "Need for Speed Heat" gib es daher endlich wieder Verfolgungsjagden, bei denen dem Spieler die Cops im Nacken sitzen. Zwar halten sich die Gesetzeshüter tagsüber eher im Hintergrund, in der Nacht machen sie aber mit gelöster Handbremse Jagd auf Verkehrsrowdies.

Während der Straßenrennen durch den laufenden Verkehr sammelst Du nicht nur Preisgelder, sondern erhöhst mit riskanten Aktionen auch Dein Heat-Level. Je höher es ist, desto skrupelloser versuchen die Cops, Dich zur Strecke zu bringen. Dein Auto verfügt über einen Lebensbalken, der dreimal pro Nacht an einer Tankstelle repariert werden kann. Schaffst Du es nicht, der Polizei zu entkommen, bevor dieser verbraucht ist, verlierst Du den Ruhm, den Du in der Nacht verdient hast und setzt das Spiel am nächsten Tag fort.

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Mit steigendem Heat-Level setzt die Polizei schnellere und stärkere Fahrzeuge ein.

6. Multiplayer-Crews & Offline-Modus

In "Need for Speed Heat" dürfen sich Spieler online mit 31 anderen zu einer Crew zusammenschließen. Gemeinsam kann man diesen Racing-Clan aufleveln und dadurch Belohnungen freischalten. Auch Zeitrennen gegeneinander und eine gemeinsame Garage sind dann verfügbar. Allerdings bietet das neue Spiel auch die Möglichkeit, komplett offline zu spielen. Dann lässt sich "Need for Speed Heat" auch pausieren – Konsolenspieler, die nicht für Xbox Live oder PS Plus zahlen wollen, werden die Offline-Option zu schätzen wissen.

7. "Need for Speed" ist und bleibt ein Arcade-Racer

Wer die Reihe kennt, ahnt, dass Fahr- und Renngefühl in "Need for Speed Heat" nichts für Simulationsliebhaber sind. Es handelt sich um einen waschechten Arcade-Racer, die Lenkung wird selbst bei Regen oder lädierter Karosserie wenig beeinträchtigt. Auch ein Schadensmodell ist kaum bis gar nicht vorhanden, ein Crash hinterlässt an Deinem Auto also kaum sichtbare Spuren.

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"Need for Speed Heat" ist bunt, schnell und arcadig.

8. Fuhrparkverwaltung per Mobile-App

Wagendesigns können auch mit der Smartphone-App "NFS Heat Studio" erstellt werden. Unterwegs kannst Du damit verschiedene andere Funktionen nutzen, unter anderem lässt sich Dein Lieblingsauto auch per Augmented Reality in verschiedenen Maßstäben in die echte Welt projizieren. Natürlich hast Du per App auch Zugriff auf Deinen Fuhrpark.

Release

"Need for Speed Heat" erscheint am 8. November 2019 für PS4, Xbox One und PC.

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