Nerviges Grinden in "Red Dead Online"? Rockstar bessert nach

Hände hoch, Geld her! Das Leben in "Red Dead Online" ist teuer. Noch.
Hände hoch, Geld her! Das Leben in "Red Dead Online" ist teuer. Noch. (©Screenshot TURN ON 2018)
Wolf Speer Wäre gern ein Baum. Wer würde schon einen Baum verdächtigen...?

Die jüngst gestartete Beta von "Red Dead Redemption Online" begeistert Spieler weltweit – mit einer Ausnahme: Die viel zu hohen Preise für Items und das damit verbundene Grinden nerven ganz schön. Hersteller Rockstar hat nun versprochen, bald nachzubessern.

Auf seinem offiziellem Blog hat Rockstar einen Schwung Updates angekündigt, die die ziemlich aus den Fugen geratene Online-Marktwirtschaft kitten sollen. Der erste Fix soll schon gegen Ende der Woche erscheinen.

Hey Boss, ich brauch mehr Geld

Viele Spieler hatten sich lautstark beschwert, dass sie für absolvierte Tätigkeiten zu wenig Ingame-Geld bekommen haben – und, noch schlimmer, dass sämtliche Items, von Waffen bis hin zu Speisen und Getränken, einfach viel zu teuer sind. Die Folge: nerviges Grinden – also das ständige, geistlose Wiederholen der immer gleichen Tätigkeit, um an Kohle zu kommen.

Wie jeder VWL-Student weiß, ist Marktwirtschaft ein ziemlich delikates Konstrukt, an dem man nicht einfach so herumfummeln kann. Hersteller Rockstar werde laut eigener Aussage also die Spielbalance in den kommenden Tagen ganz besonders in den Mittelpunkt rücken.

Wollte Rockstar mal gucken, wie weit sie gehen können...?

Schön, dass Rockstar umgehend auf berechtigte Kritik der Spieler reagiert und Besserung gelobt. Aber ein bisschen komisch ist es schon: Einer der größten und besten Hersteller der Welt veröffentlicht einen Online-Modus mit völlig missratener Ökonomie? Und das, wo das hauseigene Vorbild "GTA Online" schon seit 2013 (!) zeigt, wie es richtig geht? Hm.

Nun darf man nicht vergessen, dass "Red Dead Online" noch in der Betaphase ist, die ja explizit für Fehlersuche und -korrekturen gedacht ist. So ganz wird man das Gefühl aber trotzdem nicht los, dass der Hersteller hier mal gucken wollte, wie weit er gehen kann.

Und die Spieler haben gesprochen: Bis hierhin. Aber nicht weiter.

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