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NetherRealm-Boss: "Mortal Kombat 11" ist "nicht nur stumpfe Gewalt"

Der Name "Mortal Kombat" steht wohl wie kein zweiter für exzessive Bildschirmgewalt und grotesk brutal inszenierte Todesszenen. Darüber hinaus hat die Prügelreihe nicht viel zu bieten – so hört man zumindest immer wieder. Aber stimmt das überhaupt? Ed Boon, der Schöpfer von "Mortal Kombat", widerspricht.

In einem Video-Interview mit den Kollegen von Game Informer wurde Boon gefragt, welcher Irrglaube über "Mortal Kombat" ihn bis heute am meisten nerve. Seine prompte Antwort: die falsche Annahme, in der Serie ginge es nur um Blut und Gewalt.

25 Jahre Gewalt-Porno?

Auf die Frage, wie er das den Spielern vermitteln wolle, sagt Boon: "Indem man 25 Jahre lang Spiele macht. Und irgendwann hören die Leute auf, das zu sagen." Ed Boon hob die "Mortal Kombat"-Reihe 1992 aus der Taufe und ist als Chef der entwickelnden NetherRealm Studios für die Ausrichtung der Serie verantwortlich. Und auch er wird zugeben müssen, dass die extreme Gewalt inklusive der berüchtigten Fatalities durchaus einen großen Teil der Faszination ausgemacht hat – zumindest am Anfang.

Nach so langer Zeit mit "Mortal Kombat" würde sich Boon aber auch gerne mal an einem anderen Genre und einer anderen Marke versuchen. Was ihm da vorschwebt, bleibt vorerst noch offen. Allerdings hat er bereits Interesse bekundet, mal ein Marvel-Game entwickeln zu wollen...

Bald wird es wieder blutig!

Ob "Mortal Kombat 11" wirklich ein ernstzunehmender Anwärter auf den Prügelthron ist, wird sich am 25. April rausstellen. Dann erscheint der aktuelle Teil der Serie für PS4, Xbox One, Switch und PC.

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