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Neuer Service: Auch Apple plant angeblich ein "Netflix für Games"

Todd Howard von Bethesda bei der Apple Keynote 2018.
Todd Howard von Bethesda bei der Apple Keynote 2018.

Apple will einem Bericht zufolge größer ins Gaming-Geschäft einsteigen. Die Rede ist von einem Abonnement, das eine Art Flatrate-Gaming erlauben soll. Zuletzt prägte Microsoft den Begriff "Netflix für Games" mit seinem Xbox Game Pass – ob und wie sich Apples neuer Service davon unterscheiden wird, ist noch unklar.

Will Apple zum Spiele-Publisher werden und in den Gaming-Markt einsteigen? Laut einem Bericht des Magazins Cheddar bestätigen fünf voneinander unabhängige Quellen, dass der iPhone-Hersteller seit der zweiten Jahreshälfte 2018 mit Entwicklern in Gesprächen steht, um eine Art "Netflix für Games" bereitzustellen. Dieser Service soll Kunden zum Abo-Preis Zugriff auf bestimmte Games geben. Die Art der Spiele und die voraussichtlichen Kosten sind bisher unbekannt.

Auch andere Anbieter, allen voran Microsoft, wollen ihre Geschäftsmodelle zukünftig auf Abonnements und Streaming-Services umstellen. Apple müsste sich also auf harte Konkurrenz einstellen, während auch Netflix bereits um jede Minute Bildschirmzeit kämpft.

Logischer Schritt? Spiele dominieren Umsätze im App-Store

Den Quellen zufolge ist die Entwicklung von Apples Gaming-Flatrate allerdings noch in einem frühen Stadium. Das Unternehmen könnte auch noch beschließen, die Pläne wieder fallen zu lassen. Zwei der Quellen hätten zudem angegeben, dass Apple die Möglichkeit in Betracht ziehe, gleichzeitig als Publisher für Spiele tätig zu werden. Schon jetzt erzielen Games einen Großteil der Umsätze im App-Store, 2018 waren es weltweit 74 Prozent.

Service-Angebote sollen schwächelnden Hardware-Absatz ausgleichen

Zudem steht Apple unter dem Druck, seine Service-Angebote auszubauen, da Hardware-Verkäufe sich zuletzt kaum mehr steigern ließen. Durch eigene TV-Serien, die Steigerung von Apple-Music-Abonnements und einen neuen News-Service will CEO Tim Cook die Einnahmen durch Service-Angebote bis 2020 verdoppeln. Der Einstieg in den umsatzstarken Gaming-Markt erscheint vor diesem Hintergrund naheliegend.

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