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Neues VR-Headset: Oculus Rift S mit integriertem Tracking angekündigt

Mit der Oculus Rift S stellt das Facebook-Tochterunternehmen den offiziellen Nachfolger seines erfolgreichen Virtual-Reality-Headsets vor. Neben kleineren Verbesserungen bietet das neue Gerät nun auch integriertes Tracking ohne externe Kameras sowie LC-Displays mit höherer Auflösung.

Auf der Games Developer Conference in San Francisco wurde Oculus Rift S, das neue Modell des bekannten VR-Headsets nach etwa drei Jahren, vorgestellt. Das Gerät soll einige Verbesserungen mitbringen, wie The Verge berichtet – darunter eine höhere Auflösung. Der Release ist noch im Frühling 2019 vorgesehen, preislich liegt die Oculus Rift S bei etwa 300 US-Dollar.

Wichtigste Neuerung: Kein externes Tracking mehr nötig

Die schnelleren LC-Displays der Oculus Rift S dürften ein schärferes Bild ermöglichen als die bisher verwendeten OLED-Bildschirme. Die Auflösung pro Auge wurde von 1080 x 1200 Pixel auf 1280 x 1440 erhöht. Das interne "Inside-Out-Tracking" macht externe Sensoren zur Erfassung im Raum überflüssig. Auch die Controller wurden leicht überarbeitet. Das neue Headset hat Oculus in Zusammenarbeit mit dem Hersteller Lenovo entwickelt.

Oculus Rift S: Niedrigere Bildwiederholrate, dafür gestochen scharf

Die LCDs schaffen allerdings statt 90 nur noch eine Bildwiederholrate von 80 Herz, was jedoch noch immer noch einen ausreichenden Wert darstellen sollte. Da nur noch ein Display verbaut wird, ist es beim Oculus Rift S nicht mehr möglich, den Augenabstand mechanisch einzustellen. Das interne Tracking wird über fünf eingebaute Kameras realisiert. Das ist sogar eine mehr als beim autarken Oculus Quest, das laut Heise in Tests schon überzeugende Ergebnisse mit der Tracking-Technologie liefern konnte.

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