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Neustart! "Need for Speed" kehrt zu "Burnout"-Entwicklern zurück

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Ab jetzt kümmert sich Criterion wieder um die "Need for Speed"-Reihe (Bild: "Need for Speed: Hot Pursuit") Bild: © Electronic Arts 2020

EA hat sich entschieden, die Entwicklung der nächsten "Need for Speed"-Teile wieder dem britischen Studio Criterion zu überlassen. Die für die "Burnout"-Reihe bekannten Entwickler sollen die angeschlagene Reihe anscheinend wieder auf Kurs bringen. Ghost Games, das verantwortliche Studio der letzten vier "NfS"-Games, wird wieder zu EA Gothenburg.

Nach einigen unterdurchschnittlichen Ablegern der Racing-Serie ist "Need for Speed Heat" immerhin wieder "ganz okay". Vom ehemaligen Ruhm der Reihe ist es aber noch meilenweit entfernt. Nun sollen die Entwickler von Criterion der Rennspielreihe laut Gamesindustry.biz wieder zu altem Ruhm verhelfen. Ghost Games wird hingegen wieder zu EA Gothenburg, um sich um die technischen Aspekte der Spielentwicklung zu kümmern.

Die Kreativabteilung kommt zu Criterion

Die ehemaligen Entwickler von Ghost Games sollen sich unter dem Namen EA Gothenburg nun unter anderem um die Frostbite Engine kümmern und anderen EA-Studios mit ihrer technischen Expertise zur Seite stehen. Die Mitarbeiter der Kreativabteilung von Ghost Games werden in das Team von Criterion eingegliedert. Wie EA jedoch bekannt gab, ist die Zukunft von 30 Mitarbeitern noch ungewiss. Man wolle sich aber darum kümmern, dass diese in anderen Positionen innerhalb des Konzern unterkommen.

Wird das nächste "Need for Speed" wieder ein echter Knaller?

Um die Zukunft von "Need for Speed" scheint es damit wieder besser zu stehen, denn schließlich ist die Serie nun wieder in den Händen echter Arcade-Racer-Veteranen. Criterion ist vor allem für die beliebte "Burnout"-Serie bekannt, sie durften aber auch schon zwei Mal an die "Need for Speed"-Reihe ran:

"Need for Speed Hot Pursuit" (2010) und "Need for Speed Most Wanted" (2012) stammen vom britischen Studio. Zwei Titel, die bei den Fans der Serie richtig gut ankamen, bevor es mit den Spielen dann langsam den Bach runterging. Bleibt zu hoffen, dass man sein Handwerk bei Criterion nicht verlernt hat und wir bald wieder mit einem richtig guten "Need for Speed" überrascht werden.

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