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"Nintendo PlayStation" für 360.000 US-Dollar versteigert

Nintendo PlayStation
Die "Nintendo PlayStation" ging nie in die Massenproduktion.

Der einzige bekannte Prototyp der "Nintendo PlayStation" ist für 360.000 US-Dollar versteigert worden. Viel Geld für ein Stück Retro-Hardware – der Verkäufer hatte aber eigentlich noch wesentlich mehr erwartet.

Noch im vergangenen Jahr hatte der Besitzer Terry Diebold gegenüber Kotaku erklärt, dass er ein Angebot über mehr als eine Million Dollar für den Prototypen abgelehnt habe. Am Freitag wurde die Retro-Konsole vom Auktionshaus Heritage Auctions nun an einen anonymen Käufer für deutlich weniger versteigert, berichtet Polygon. Trotz des überraschend "niedrigen" Kaufpreises ist die "Nintendo PlayStation" nun der teuerste Videospiel-Fanartikel, der jemals öffentlich versteigert wurde. Der Verkäufer erhält 300.000 US-Dollar von der Gesamtsumme.

Angeblich für 75 Dollar gekauft

Diebold hatte die "Nintendo PlayStation" angeblich im Jahr 2009 für 75 US-Dollar bei einer Büroauflösung von Sony gekauft. Erst 2015 habe sein Sohn dann gemerkt, was für einen Schatz sein Vater da gefunden hatte.

Die Story der Nintendo PlayStation

Die Hintergrundgeschichte der "Nintendo PlayStation" ist spannend: Die Konsole entstand Anfang der 90er Jahre als Gemeinschaftsprojekt zwischen Nintendo und Sony. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit war das Super NES CD-ROM System als Zubehör für das SNES geplant. Nach Streitigkeiten mit Nintendo brachte Sony dann allerdings im Jahr 1994 eine eigene Konsole mit dem Namen PlayStation auf den Markt.

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