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Nvidia Ray-Tracing beweist erneut: Mondlandung war kein Fake

Ist die Mondlandung eine Fälschung? Diese Frage treibt Verschwörungstheoretiker seit Jahrzehnten um. Nvidia hatte es sich bereits 2014 zur Aufgabe gemacht, den Mythos mit moderner Grafikkarten-Technologie zu widerlegen. Jetzt gibt es ein Update, in dem das Ray-Tracing-Feature der neuen Hardware-Generation zum Einsatz kommt.

Astronaut Buzz Aldrin verlässt die Mondlandekapsel über eine Leiter, die Sonne steht dabei so, dass er im Schatten ist. Aber: Trotzdem können wir ihn gut sehen, obwohl es neben der Sonne keine Lichtquelle gibt. Wie kann das sein? Skeptiker sehen die berühmte Aufnahme gern als Indiz für ein gut ausgeleuchtetes Studio, in dem die Mondlandung 1969 gefälscht wurde. Nvidia erbringt den Gegenbeweis – jetzt schon zum zweiten Mal.

Nvidia nutzt die Mondlandung als Realismus-Benchmark

Der Grafikkarten-Hersteller baute die Szene 2014 in der Unreal Engine nach und zeigte, dass die Sonnenlicht-Reflexionen vom Boden, der Landekapsel und dem schon auf dem Mond stehenden Neil Armstrong ausreichen, um Aldrin zu beleuchten. Natürlich geht es dabei nicht (nur) um wissenschaftliche Wahrheitsfindung, sondern vor allem darum, fortschrittliche Grafik-Technologie zu zeigen. Deshalb zeigt die neue Version der Szene nun die RTX-Real-Time Ray-Tracing-Technologie der neuen GeForce-Generation im Einsatz.

Mond-Nachbau mit Ray-Tracing

Beim Ray-Tracing berechnet die Grafikkarte in Echtzeit den Weg einzelner Lichtstrahlen von der Quelle zur Kamera. Das Abprallen von Oberflächen wird dabei für jeden Strahl einzeln simuliert, was noch realistischere Beleuchtungs-Effekte möglich macht.

Harte Zeiten für Mondlandungs-Skeptiker also, denn die Simulation kommt der Realität immer näher. Immerhin wissen wir jetzt: Mit der Technik von heute wäre es wohl problemlos möglich, die Landung akribisch zu fälschen.

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