Patent aufgetaucht: Bekommt die PS Vita doch noch einen Nachfolger?

Sonys Patent für Spielemodule sorgt für Diskussionen um einen neuen Handheld.
Sonys Patent für Spielemodule sorgt für Diskussionen um einen neuen Handheld. (©Ethan Miller / Staff / Getty Images 2018)
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Eigentlich sollte es keinen Nachfolger der PS Vita geben. Jetzt sind aber Hinweise auf Patent für Spielemodule aufgetaucht, die verdächtig nach Modulen für eine mobile Konsole aussehen. Plant der japanische Hersteller vielleicht doch noch einen direkten Konkurrenten für die Nintendo Switch?

Update: The Verge hat ihre ursprüngliche Meldung um weitere Informationen ergänzt. Die Module gehören offenbar nicht zu einer neuen Handheld-Konsole, sondern sind Teil einer Spielzeugserie, die von Sony Toio hergestellt wird.

Ursprüngliche Meldung: Offiziell dementiert Sony alle Spekulationen, die um einen Nachfolger der PS Vita kursieren. Neue Zeichnungen aus einem Patent, dass Sony in Südkorea angemeldet hat, haben die Diskussion um eine neue Handheld-Konsole aber wieder angefacht. Das Patent wurde bereits vor einem Jahr angemeldet, wurde aber erst in diesem Monat von einer zuständigen südkoreanischen Behörde öffentlich gemacht, berichtet The Verge.

Neuer Hoffnungsschimmer oder nur Teil eines alten Patents?

Bereits vor über einem Jahr kursierten erste Gerüchte über einen Vita-Nachfolger, nachdem eine Zeichnung aus einem Patent von Sony aufgetaucht war. Sie zeigte eine Handheld-Konsole, die enorme Ähnlichkeit zur Nintendo Switch aufwies. Mit der Ankündigung zum Produktionsstop der PS Vita im Jahr 2019 gab Sony Vize-Präsident Hiroyuki Oda dann aber bekannt, dass es keinen Nachfolger für die PS Vita geben wird.

Wie passen nun die Spielemodule hier ins Bild? Plant Sony jetzt doch einen weiteren Handheld oder sind die Module nur ein weiterer Teil des Patents aus dem letzten Jahr? Allzu große Hoffnungen auf einen Nachfolger haben wir nicht, denn Sony dürfte momentan eher mit der Produktion der PS5 beschäftigt sein.

Die Vita scheiterte an der starken Konkurrenz und fehlenden Toptiteln

Von der PlayStation Vita wurden nur rund 16 Millionen Exemplare verkauft, obwohl der Handheld technisch gesehen gar nicht so schlecht ist. Grund für die niedrigen Verkaufszahlen waren zum einen die starke Konkurrenz durch Nintendos 3DS, von dem über 80 Millionen Einheiten verkauft wurden, und zum anderen der Mangel an nennenswerten Titeln.

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