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Patent: Der PS5-Controller soll Deine Angst riechen

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Konzeptbild: Der PS5-Controller kann möglicherweise Deine Angst und Anspannung spüren.

Ein neues Patent deutet an, dass der PS5-Controller biologische Nutzerdaten auslesen könnte, um die Spielerfahrung zu modifizieren. So sollen etwa die Schweißabsonderung und der Pulsschlag gemessen werden.

Laut dem Patent sollen sich die Messsensoren in beiden Griffen des DualShock 5 befinden, berichtet Respawn First. Die gesammelten Daten könnten dann genutzt werden, um die Gaming-Erfahrung des Nutzers anzupassen – ganz automatisch, ohne weiteren Input. Wie das genau funktionieren soll und welche Gameplay-Faktoren modifiziert werden, wird in dem Patent allerdings nicht verraten.

Kommt das Feature nur für VR-Games?

Neben der Messung von Schweißabsonderung und Puls könnten aber auch Bilder, die vom Spieler während des Spielens gemacht werden, für die Modifizierung der Spielerfahrung herangezogen werden. Dafür soll mutmaßlich die PlayStation-Kamera genutzt werden.

Generell verfolgt Sony mit der Funktion das Ziel, "eine immersive und hochgradig interaktive Erfahrung für Spieler" zu schaffen. Diese sei mit der erhöhten Verfügbarkeit von VR-Headsets noch wichtiger geworden, heißt es im Patent. Es wird zwar nicht gesagt, dass diese Funktion exklusiv bei VR-Games zum Einsatz kommen soll, es hört sich aber zumindest so an, als ob das Feature vornehmlich dafür gedacht ist. Da die Sensoren aber im PS5-Controller stecken, spräche auch nichts gegen eine Verwendung in regulären PS5-Games.

Das ließe sich mit den Biodaten anstellen

Die Messung von Schweiß und Puls ließe sich auch für einen adaptiven Schwierigkeitsgrad nutzen. Das könnte folgendermaßen funktionieren: Zusätzlich zum Schwierigkeitsgrad, den ein Spieler beim Start eines Spiels festlegt, wird anhand der Messdaten analysiert, ob ein Spieler gut mit den Herausforderungen klar kommt. Werden eine erhöhte Schweißabsonderung und ein hoher Puls gemessen, könnte dies ein Indiz für Überforderung oder Frust sein und das Spiel würde automatisch einen Gang zurückschalten.

Ebenfalls denkbar wäre eine Anwendung in Horror-Games. Spieler mit niedrigem Puls und trockenen Händen könnte ein Game beispielsweise ein paar Jump-Scares mehr zumuten. Andersherum könnten die Horror-Elemente bei ängstlichen Spielern mit hohem Puls und feuchten Händen ein wenig zurückgefahren werden.

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