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Peter Molyneux würde gern "Fable 4" entwickeln

Der letzte richtige "Fable"-Teil stammt aus dem Jahr 2010.
Der letzte richtige "Fable"-Teil stammt aus dem Jahr 2010. (©Microsoft/Lionhead Studios 2016)

Wird es doch noch was mit "Fable 4"? Der bislang letzte Teil der Serie mit dem Titel "Fable: The Journey" erschien 2012, das letzte richtige "Fable" sogar 2010. Spiele-Guru Peter Molyneux bringt sich nun für eine Fortsetzung ins Gespräch.

Die Rollenspiel-Serie "Fable" ist scheinbar tot, das Entwicklerstudio Lionhead wurde im April 2016 aufgelöst. Nun bringt der umstrittene Spiele-Guru Peter Molyneux, der maßgeblich an der Entwicklung der Reihe beteiligt war, ein mögliches "Fable 4" wieder ins Gespräch. "Es ist wirklich verrückt, dass 'Fable 4' nicht gemacht wird. Ich würde [es] wirklich gerne tun und das Studio hat es auch versucht. Man müsste allerdings das Original-Team wieder zusammenbringen", sagte der Brite im Interview mit Games Radar.

"Fable"-Entwickler Lionhead inzwischen aufgelöst

Molyneux hatte Lionhead Studios 2012 nach dem Abschluss von "Fable: The Journey" verlassen und das neue Studio 22 Cans gegründet. Bis heute haben die Briten aber noch kein einziges Spiel herausgebracht. Unterdessen wurde die Entwicklung von "Fable Legends", einem Multiplayer-Ableger des Games, von Microsoft zusammen mit dem kompletten Studio Lionhead im Frühjahr 2016 eingestellt. Laut Molyneux wurden die Entwickler gezwungen, von einem "Fable 4" auf das ungeliebte "Fable Legends" umzuschwenken, das schließlich nie herauskam.

Grund für die Uneinigkeiten zwischen Microsoft und Lionhead waren offenbar auch unterschiedliche kulturelle Hintergründe. "Ich glaube, es war unser Sinn für Humor. Die Briten haben einen etwas politisch inkorrekten Humor, gerade bei 'Fable', wo wir Prostituierte und gleichgeschlechtliche Ehen hatten. Microsoft war entsetzt [...] und versuchte überall die Nippel der Frauen zu entfernen, nur um die Leute nicht zu beleidigen", berichtet Peter Molyneux im Interview.

Ein "Fable 4" aus der Feder des Entwicklers von Klassikern wie "Populous" oder "Theme Park" ist dennoch eher unwahrscheinlich – auch weil die Rechte an der Serie immer noch bei Microsoft liegen. Der exzentrische Brite Molyneux ist zudem dafür bekannt mit hochtrabenden Ankündigungen zu möglichen Projekten hervorzupreschen.

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