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Phil Spencer: "The Elder Scrolls 6" lohnt sich auch ohne PS5-Version

Phil Spencer von Xbox ist sich sicher, dass der Milliarden-Kauf von Bethesda das Geld wert war.
Phil Spencer von Xbox ist sich sicher, dass der Milliarden-Kauf von Bethesda das Geld wert war. Bild: © Microsoft 2019

Microsoft hat kürzlich Bethesda gekauft – das Studio hinter Reihen wie "Fallout" und "The Elder Scrolls". Viele Fans fragen sich: Werden das künftig alles Exklusivspiele für die Xbox, oder kommen sie auch für die PS5? Xbox-Oberhaupt Phil Spencer hat sich in einem Interview dazu geäußert.

Gewaltige 7,5 Milliarden Dollar hat Microsoft für den Mutterkonzern Zenimax samt Bethesda hingeblättert – da wäre es fast fahrlässig, die Spielemarken nicht zu nutzen, um das Exklusiv-Portfolio der Xbox auszubauen! Phil Spencer sieht das ähnlich – und erklärt im Interview mit Kotaku, dass sich der Kauf sogar gelohnt haben dürfte, wenn PS5-Versionen von Neuerscheinungen wegfallen.

Die Zeichen stehen auf Xbox-Exklusivität

"Ich will da nicht fies klingen. Dieser Deal wurde nicht gemacht, um einer anderen Spielergruppe etwas wegzunehmen", so Spencer. "Nirgends in unseren Plänen steht: 'Wie hindern wir andere Spieler daran, diese Spiele zu spielen?' Wir wollen ja mehr Spieler, nicht weniger. Aber ich sage auch: Wenn ich daran denke, wo Leute spielen werden, und wenn ich an die Menge unserer möglichen Geräte denke, und an xCloud, PC, Game Pass und unsere Konsolen, dann muss ich diese Spiele nicht auf irgendeine andere Plattform bringen als die, die wir unterstützen, damit der Deal sich für uns lohnt. Was auch immer das bedeutet."

Bethesda-Titel könnten Spieler ins Xbox-System ziehen

Das nachgeschobene "Was auch immer das bedeutet" ist hier vielleicht entscheidend: Microsoft könnte durchaus Verluste einkalkulieren, sollten Bethesda-Spiele künftig Xbox-exklusiv sein – und danach klingt Spencers Erklärung deutlich. Zugleich könnte der Release von "The Elder Scrolls 6" und anderen großen Spielen zu einem Anstieg von Game-Pass-Mitgliedschaften führen und damit mehr Menschen ins Xbox-Ökosystem holen. Vielleicht spielen sie nur einen Monat per xCloud auf dem Smartphone, vielleicht kaufen sie sich aber auch eine Xbox – in jedem Fall hat Microsoft sie erst einmal erreicht und scheint das schon als Erfolg zu werten.

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