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PlayStation Plus: US-Preise steigen – auch in Deutschland?

PlayStation Plus wird in den USA teurer – und vielleicht auch hier.
PlayStation Plus wird in den USA teurer – und vielleicht auch hier. (©CC: Flickr/Michael Nelson 2015)

Sony erhöht in den USA und in Kanada ab dem 22. September die Preise für PlayStation Plus. In Deutschland zahlen die Nutzer des Abo-Services dann weniger als in Nordamerika. Es wäre aber gut möglich, dass die Preise auch in Deutschland bald steigen werden.

Update, 24.08.2016, 15:00: Sony hat nun offiziell erklärt, dass es keine Pläne für eine Preissteigerung für PlayStation Plus in Europa gebe, wie Gamepro berichtet. Zumindest vorerst werden die Kunden in Deutschland also tatsächlich etwas weniger für den Service bezahlen als die US-Amerikaner und Kanadier.

Die Preise für den Abo-Service PlayStation Plus werden ab dem 22. September in den USA und in Kanada angehoben. Das erklärte Sony im PlayStation Blog. Bislang kostet das Jahresabo in den USA 50 US-Dollar. Bald werden daraus 60 US-Dollar. Für das Monatsabo werden aktuell 18 US-Dollar fällig, wobei der Preis im September auf 25 US-Dollar ansteigen soll. Das Monatsabo kostet weiterhin 10 US-Dollar.

Preisanstieg vielleicht auch in Deutschland

Sony begründet den Schritt damit, dass er "die aktuellen Marktbedingungen widerspiegeln" solle. Bislang hat Sony noch keine Informationen über eine geplante Preiserhöhung in anderen Märkten veröffentlicht. Hierzulande kostet das Jahresabo rund 50 Euro. Das sind umgerechnet etwa 57 US-Dollar und somit weniger als der neue US-Preis. Auch die 20 Euro oder umgerechnet 23 US-Dollar, die in Deutschland das Monatsabo kostet, liegen unter dem neuen US-Preis von 25 US-Dollar. Insofern wäre es gut möglich, dass Sony den Preis auch in Deutschland anheben wird.

Kritik an PlayStation Plus-Spielen

Dafür spricht auch, dass Sony bereits vor einem Jahr mit derselben Begründung veränderter Marktbedingungen die PlayStation Plus-Preise in Deutschland erhöhte. Bis auf Weiteres gelten hier jedoch noch die alten Preise. Wer also jetzt zum Beispiel ein Jahresabo für 50 Euro abschließt, bleibt zunächst von einem höheren Preis verschont. PlayStation Plus wird seit dem Release der PS4 dafür kritisiert, dass die Gratis-Spiele, die es mit der Dienstleistung gibt, nicht mehr die Highlights sind, wie man sie noch aus Zeiten der PlayStation 3 kannte. Stattdessen bietet Sony fast nur noch Indie-Spiele und weniger bekannte Dritthersteller-Titel an, im August etwa "Tricky Towers" und "Rebel Galaxy".

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