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"Pokémon Go"-Entwickler hält nichts von Karten-Tools

Für "Pokémon Go" gibt es mittlerweile diverse Karten-Tools von Drittanbietern.
Für "Pokémon Go" gibt es mittlerweile diverse Karten-Tools von Drittanbietern. (©TURN ON 2016)

Für "Pokémon Go" gibt es mittlerweile diverse Tools und Zusatzprogramme, welche die Standorte von Monstern direkt aus dem AR-Spiel auslesen. Die Entwickler sind darüber eher wenig erfreut.

Der "Pokémon Go"-Entwickler Niantic ist über das Aufkommen diverser Zusatz-Tools für das AR-Game nicht erfreut. Viele Spieler nutzen mittlerweile Programme wie Pokévision, welche Daten des Games direkt von den "Pokémon Go"-Servern extrahieren. Neben dem Standort der Taschenmonster wird auch die Zeit angezeigt, wie lange die Pokémon noch da sind. "Ich mag das nicht wirklich und bin kein Fan davon", erklärte Niantic-Chef John Hanke gegenüber Forbes. Die Entwickler hätten zwar derzeit andere Prioritäten, könnten sich aber in Zukunft auch vermehrt um das Stopfen der Systemlücken kümmern, welche die Karten-Apps ausnutzen.

"Zusatz-Tool nehmen Pokémon Go den Spaß"

Hanke rief die "Pokémon Go"-Spieler dazu auf, die Zusatztools nicht zu verwenden. "Die Leute schaden sich nur selbst, da diese Dinge dem Spiel den Spaß nehmen", so der Niantic-Chef. Zudem würde "das Hacken" der Serverdaten einen Verstoß gegen die Geschäftsbedingungen von Niantic darstellen.

Derzeit haben die "Pokémon Go"-Entwickler aber noch keine Zeit, um Drittanbieter-Programme zu blockieren. Die Arbeit an neuen Features wie dem Tauschen von Taschenmonstern hat Priorität. Spieler dürfen sich zudem auf neue, seltene Pokémon freuen, auch das eigene Team soll an Bedeutung gewinnen. Pokéstops möchte man weiter anpassen, so könnten sie etwa als Krankenhäuser für verletzte Pokémon dienen und somit zu Pokémon-Zentralen ausgebaut werden. Schließlich verriet Hanke, dass die Spieler noch nicht alle Easter Eggs gefunden hätten.

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