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"Pokémon Go": Hacker für Server-Ausfälle verantwortlich?

"Pokémon Go" hatte am Wochenende mit Störungen und Server-Ausfällen zu kämpfen.
"Pokémon Go" hatte am Wochenende mit Störungen und Server-Ausfällen zu kämpfen. (©TURN ON 2016)

Am Wochenende wollten sich weltweit viele Gamer mit "Pokémon Go" vergnügen – und mussten enttäuscht feststellen, dass das Mobile Game aufgrund von Server-Problemen nicht gespielt werden konnte. Eine Hacker-Gruppe behauptet nun, hinter den Ausfällen zu stecken.

Waren die Server von "Pokémon Go" am Wochenende nach dem Start des Spiels in weiteren 26 Ländern einfach nur überlastet, oder steckt doch mehr dahinter? Laut TechCrunch behauptet eine Hacker-Gruppe namens OurMine, tatsächlich für die Störung des beliebten Mobile Games verantwortlich zu sein. Die Hacker griffen demnach die Server von "Pokémon Go" mit einer Distributed Denial of Service-Attacke an und überlasteten sie so.

"Pokémon Go"-Hacker fordern Geld für Verbesserung der Sicherheit

Die angebliche Forderung von OurMine: Vertreter des "Pokémon Go"-Entwicklers Niantic müssten sich bei ihnen melden und sich über die Sicherheitslücken im System aufklären lassen. OurMine war zuletzt in den Schlagzeilen, weil die Gruppe unter anderem die Twitter-Accounts von Google-Chef Sundar Pichai und Twitter-Boss Jack Dorsey geknackt hatten. Mit den Hacker-Attacken von OurMine ist meist auch ein Angebot für eine Verbesserung der IT-Sicherheit verbunden – kostenpflichtig natürlich.

Ob die Hacker-Gruppe allerdings wirklich für die Störung und den Server-Ausfall bei "Pokémon Go" verantwortlich ist, kann nicht mit Gewissheit gesagt werden. OurMine wollte den Beweis für die Urheberschaft damit erbringen, dass sich die Gruppe bereits vor dem Start der DDoS-Attacke bei TechCrunch meldete. Die Entwickler des Augmented Reality-Spiels "Pokémon Go" machten allerdings keine Angaben zu einem angeblichen Hacker-Angriff.

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