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"Pokémon Go": Manche Pokéstops werden wohl bald gesponsert

Wer auf der Suche das Items für "Pokémon Go" ist, könnte bald beim McDonald`s landen.
Wer auf der Suche das Items für "Pokémon Go" ist, könnte bald beim McDonald`s landen. (©Darren Mark Domirez 2016)

Ein verborgener Code verweist auf McDonald's als ersten möglichen Sponsor von Pokéstops im beliebten Smartphone-Spiel "Pokémon Go". Entwickler Niantic erwähnte bereits, dass Sponsoren neben In-App-Käufen zum Geschäftsmodell gehören. Unternehmen werden also versuchen, Kunden mit Pokémon-Items anzulocken.

Verschiedene Nutzer des Reddit-Forums haben das McDonald's-Logo im Spielecode von "Pokémon Go" entdeckt, wie Gizmodo berichtet. Zwischen den Begriffen "Sponsor" und "POKEMON_STORE" taucht "MCDONALDS" auf. Möglicherweise werden sich einige Pokéstops also demnächst in McDonald's-Restaurants befinden. Dort kann man dann Fast Food essen und man bekommt Gratis-Gegenstände für sein Smartphone-Spiel. Offiziell bestätigt ist das allerdings noch nicht.

Gesponserte Pokéstops kommen

So ganz inoffiziell ist die Information über gesponserte Pokéstops allerdings auch nicht. Der Geschäftsführer des "Pokémon Go"-Entwicklers Niantic, John Hanke, erklärte ganz offen in einem Interview mit der Financial Times, dass das Sponsoring von Locations im Spiel "der zweite Bestandteil unseres Geschäftsmodells bei Niantic" sei. Der erste Bestandteil sind die In-App-Käufe. Mit anderen Worten verdient Niantic auf zwei Arten Geld mit seiner Gratis-App: Einerseits können Spieler optional Gegenstände im Spiel mit echtem Geld kaufen und andererseits zahlen Sponsoren dafür, dass ihre Läden zu Pokéstops gemacht werden.

Entwickler macht Geld mit Sponsering und In-App-Käufen

Die Frage, wer genau als Sponsor auftritt, ließ Niantic allerdings offen. "Dazu werden wir uns noch in der Zukunft äußern", so Geschäftsführer Hanke. Demnach funktioniert das Geld verdienen mit der App genauso wie beim vorherigen Spiel von Niantic, Ingress. Dort verkaufte der Entwickler Portale an zahlkräftige Sponsoren. Übrigens hat Niantic die meisten Pokéstops einfach von Ingress übernommen, was zu einigen peinlichen Locations für das Game führte.

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